US-Amerikaner Cooper Lutkenhaus wird jüngster Leichtathletik-Weltmeister
Mit erst 17 Jahren holt der US-Amerikaner Cooper Lutkenhaus über 800 Meter Gold und schreibt Leichtathletik-Geschichte.
Armand Duplantis hat bei der Leichtathletik-Hallen-WM in Torun zum vierten Mal in Serie die Goldmedaille im Stabhochsprung gewonnen. Dem schwedischen Ausnahmekönner reichte in Polen ein souveräner Sprung über 6,25 Meter im ersten Versuch, um die Konkurrenz einmal mehr deutlich hinter sich zu lassen.
Für den Skandinavier war der Wettkampf in der polnischen Metropole eine Reise in die eigene Vergangenheit. Genau hier in Torun hatte seine sensationelle Jagd nach Bestmarken vor mehr als sechs Jahren begonnen. Am 8. Februar 2020 meisterte der damals 20-Jährige 6,17 Meter und trug sich erstmals in die Geschichtsbücher ein. Am Samstagabend sicherte er sich nun überlegen den Titel, verzichtete jedoch darauf, eine neue Weltrekordhöhe auflegen zu lassen.
Dass er nach wie vor das Maß aller Dinge ist, hatte er erst Mitte März beim heimischen Mondo Classic in Uppsala bewiesen. Dort schraubte der pfeilschnelle Anläufer seinen eigenen Weltrekord zum mittlerweile 15. Mal nach oben und überquerte 6,31 Meter. Mit dem jüngsten Triumph in Polen bleibt Duplantis seit beeindruckenden 44 Wettkämpfen ungeschlagen. Den zweiten Platz sicherte sich der Grieche Emmanouil Karalis mit übersprungenen 6,05 Metern, Bronze ging an Kurtis Marschall aus Australien mit exakt 6,00 Metern.
Während im Stabhochsprung die Bestmarke unangetastet blieb, erlebte das Publikum im Siebenkampf einen historischen Moment. Simon Ehammer lieferte einen sensationellen Wettkampf ab und krönte sich mit 6670 Punkten zum Weltmeister. Der 26-jährige Schweizer brach damit den zwölf Jahre alten Weltrekord des US-Amerikaners Ashton Eaton, der 2012 in Istanbul 6645 Zähler gesammelt hatte. Hinter Ehammer reihten sich die beiden US-Amerikaner Heath Baldwin (6337 Punkte) und Kyle Garland (6245 Punkte) ein. Der deutsche Starter Manuel Eitel beendete den kräftezehrenden Wettkampf mit 5818 Zählern auf einem respektablen neunten Rang.
Aus deutscher Sicht gab es auf der Sprintstrecke einen kleinen Dämpfer. Philina Schwartz verpasste über die 60-Meter-Distanz knapp den Einzug in den Endkampf. Die 19 Jahre alte deutsche Hallenmeisterin sprintete im Halbfinale nach 7,20 Sekunden über die Ziellinie und musste damit ihre Medaillenträume begraben. Bereits im Vorlauf hatte sie mit 7,18 Sekunden eine solide Leistung gezeigt, die am Ende jedoch nicht für den großen Wurf reichte.
Insgesamt trat die deutsche Delegation in Polen mit einem 14-köpfigen Aufgebot an. Um sich optimal auf die wichtige Sommersaison und die anstehenden Freiluft-Highlights vorzubereiten, hatten prominente Athletinnen wie Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo im Vorfeld bewusst auf eine Teilnahme an den Hallen-Titelkämpfen verzichtet.
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