Biathlon: Olympiasieger Emilien Jacquelin denkt über Rücktritt nach
Der französische Biathlon-Olympiasieger Emilien Jacquelin denkt öffentlich über ein Karriereende nach. Dem 30-Jährigen fehlt aktuell die Gewissheit, ob das "innere...
Armand Duplantis treibt die physikalischen Grenzen im Stabhochsprung unaufhaltsam weiter nach oben. Nach seinem jüngsten Weltrekord-Sprung über 6,31 Meter blickt der schwedische Ausnahmeathlet nun auf die anstehende Hallen-WM im polnischen Torun. Dort, wo seine historische Rekordjagd einst begann, könnte am kommenden Wochenende bereits die nächste Bestmarke fallen.
Mit atemberaubenden 22 Anlaufschritten, einer enormen Anlaufgeschwindigkeit von über 38 km/h und seiner unverwechselbaren Technik am Stab degradiert der 26-Jährige die Konkurrenz regelmäßig zu Statisten. Die Leichtathletik-Welt verneigt sich vor einem Athleten, der zumeist erst dann in den Wettkampf einsteigt, wenn die Kontrahenten bereits ausgeschieden sind. Der deutsche Bundestrainer Michael Kühnke fasst die aktuelle Dominanz treffend zusammen: Der Schwede agiere in einer eigenen Liga und wolle am liebsten bei jedem Antritt einen neuen Weltrekord aufstellen.
In Torun schließt sich für den pfeilschnellen Springer nun ein Kreis. Genau an diesem Ort überwand er im Februar 2020 mit 6,17 Metern seine allererste Weltrekordhöhe. Fünfzehn Rekorde später geht er mit der bewährten Salamitaktik, bei der er die Bestmarke lukrativ Zentimeter für Zentimeter nach oben schraubt, als absoluter Favorit in die Titelkämpfe.
Die brennendste Frage in den Arenen lautet längst nicht mehr, ob der schwedische Superstar gewinnt, sondern in welche Höhen er sich überhaupt noch katapultieren kann. Sein Vater und Trainer Greg Duplantis, der früher selbst 5,80 Meter übersprang, sieht das volle Potenzial seines Sohnes noch nicht ausgeschöpft. Da Stabhochspringer ihren Zenit oft erst im Alter von rund 30 Jahren erreichen, hält er einen Flug über die 6,40-Meter-Marke für durchaus machbar.
Noch kühnere Prognosen liefert die moderne Technik. Eine Künstliche Intelligenz berechnete das theoretische Leistungsmaximum des 1,81 Meter großen Athleten auf unfassbare 6,51 Meter. Experten aus der Biomechanik dämpfen diese astronomischen Erwartungen jedoch leicht. Der ehemalige Weltmeister Rens Blom ordnet das machbare Optimum des menschlichen Körpers unter den aktuellen Bedingungen bei maximal 6,40 Metern ein. Doch wenn es einen Sportler gibt, der bereit ist, diese naturwissenschaftlichen Schranken zu durchbrechen, dann ist es Armand Duplantis.
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