Ski-Alpin: Alexis Pinturault verkündet Karriereende nach Saison
Der französische Rekord-Skifahrer Alexis Pinturault beendet nach dieser Saison seine Karriere. Nach schweren Verletzungen zieht der bald 35-Jährige einen Schlussstrich.
Die Biathlon-Welt könnte bald einen ihrer schillerndsten Namen verlieren. Der französische Olympiasieger Emilien Jacquelin lässt seine sportliche Zukunft völlig offen und schließt ein vorzeitiges Karriereende nicht aus. Der 30-Jährige macht seine Entscheidung vor allem von seiner mentalen Frische abhängig.
Wenige Wochen nach seinem großen Triumph – dem Gewinn der olympischen Goldmedaille mit der französischen Staffel – überrascht Emilien Jacquelin mit nachdenklichen Tönen. Ob der Ausnahmeathlet über die Saison 2025/26 hinaus an den Start gehen wird, steht aktuell in den Sternen. Gegenüber dem Fachportal ski-nordique erklärte der Weltklasse-Athlet unverblümt: „Ich muss das innere Feuer spüren. Was das nächste Jahr angeht, werden wir sehen.“
Ein massiver sportlicher Anreiz liegt für den Franzosen eigentlich direkt vor der eigenen Haustür: Die Olympischen Winterspiele 2030 finden in den französischen Alpen statt. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Jacquelin weiß um die Magie solcher Großevents im eigenen Land, besonders wenn er an die euphorische Stimmung beim Weltcup in Grand-Bornand denkt: „Das könnte eine unglaubliche Feier werden. Aber vier Jahre ist eine lange Zeit.“
Klar ist für den Routinier jedoch, dass er seinen Sport nicht als bloßer Mitläufer betreiben möchte. „Um weiterzumachen und gute Leistung zu zeigen, muss man mental zu 100 Prozent da sein. Ich muss mir die Zeit nehmen, um wirklich zu wissen, was ich machen möchte“, betonte der 30-Jährige und fügte unmissverständlich hinzu: „Wenn ich weitermache, dann nicht halbherzig.“
Neben der mentalen Komponente spielt auch der monotone Rhythmus des Leistungssports eine entscheidende Rolle in Jacquelins Überlegungen. Das Leben als Spitzenathlet im Wintersport fordert seinen Tribut, und es gibt für ihn noch viel abseits der Loipe zu entdecken. „Ich bin jetzt seit acht oder neun Jahren dabei. Das kann repetitiv werden“, gab der pfeilschnelle Schütze offen zu. Im Gegensatz zu Radsportlern, die sich ihr Rennprogramm oft individueller zusammenstellen können, ist der Biathlon-Kalender von den Sommermonaten bis ins Frühjahr hinein streng getaktet.
Ein schleichendes Karriereende oder ein Abrutschen ins Mittelmaß kommt für den ehrgeizigen Olympiasieger keinesfalls infrage. Die sportliche Konkurrenzfähigkeit bleibt sein oberster Maßstab. Wenn es nur noch darum ginge, sich im Mittelfeld auf dem 30. Platz einzureihen oder gar im zweitklassigen IBU-Cup antreten zu müssen, würde er sofort einen Schlussstrich ziehen. „Wenn der Sport zu einem Zwang oder zu stressig wird, ist es besser, aufzuhören“, lautet seine klare Marschroute für die kommenden Jahre.
Der französische Rekord-Skifahrer Alexis Pinturault beendet nach dieser Saison seine Karriere. Nach schweren Verletzungen zieht der bald 35-Jährige einen Schlussstrich.
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