Armand Duplantis überspringt 6,31 Meter – Fällt der Rekord bei der Hallen-WM?
Armand Duplantis hat den Stabhochsprung-Weltrekord auf 6,31 Meter geschraubt. Bei der anstehenden Hallen-WM in Torun peilt der Schwede bereits die...
Das Geheimnis ist gelüftet: Justus Strelow, David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn bilden die deutsche Biathlon-Staffel, die bei den Olympischen Winterspielen in Italien nach der lang ersehnten Medaille greifen soll. Der Deutsche Skiverband (DSV) gab die Aufstellung für das entscheidende Rennen am Dienstag (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) in Antholz bekannt, bei dem die deutschen Skijäger die bisherige Bilanz der Herren-Wettbewerbe aufpolieren wollen.
Der Druck auf die deutschen Biathleten ist spürbar. Während es in den drei bisherigen Einzelrennen in Südtirol für die Männer noch kein Edelmetall zu feiern gab, ruhen nun alle Hoffnungen auf der Teamleistung. Lediglich Nawrath und Strelow konnten zum Auftakt mit der Mixed-Staffel Bronze ergattern. Nun soll auch das reine Männer-Quartett liefern.
Philipp Horn, der als Schlussläufer die Verantwortung trägt, ordnete die Situation realistisch, aber kämpferisch ein. "Ich würde es nicht Rettungsanker nennen, aber es ist auf jeden Fall unsere größte Chance, so ehrlich muss man sein", erklärte der 31-Jährige. Das Selbstvertrauen zieht die Mannschaft aus der laufenden Saison: Beim Weltcup in Ruhpolding hatte die DSV-Auswahl bereits den dritten Rang belegt und damit ihre Podestfähigkeit unter Beweis gestellt.
Die Rollenverteilung vor dem Rennen ist klar definiert. Als Top-Favoriten gehen die Teams aus Frankreich und Norwegen in die Loipe. Dahinter jedoch lauert die deutsche Mannschaft auf ihre Gelegenheit. Es wird ein heißer Tanz erwartet, bei dem sich das DSV-Team voraussichtlich mit Schweden und Gastgeber Italien um den verbleibenden Platz auf dem Treppchen streiten wird.
"Wir sind alle gute Staffelläufer, das haben wir schon oft genug bewiesen", betonte Horn und sendete eine Warnung an die internationale Konkurrenz: "Die anderen Jungs wissen, dass wir in der Staffel immer einen draufsetzen können." Die Motivation ist besonders hoch, nachdem man vor vier Jahren in Peking mit dem undankbaren vierten Platz knapp an einer Medaille vorbeischrammte. Der letzte ganz große Triumph datiert noch aus dem Jahr 2014, als es in Sotschi Gold gab.
Während sich das nominierte Quartett auf den Showdown vorbereitet, sind die Winterspiele für einen Teamkollegen vorzeitig beendet. Lucas Fratzscher erhielt kein Ticket für die Staffel und ist auch für den abschließenden Massenstart am Freitag nicht qualifiziert. Für Strelow, Zobel, Nawrath und Horn hingegen gilt die volle Konzentration dem Dienstag: "Wir kämpfen da jetzt genau wie letztes Jahr und zeigen denen, dass wir es können", so die Marschroute von Philipp Horn.
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