Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone zieht nach einer langanhaltenden Leidenszeit einen Schlussstrich unter ihre sportliche Zukunft in Betracht. Die 35-Jährige leidet noch immer unter den Folgen eines schweren Sturzes vor knapp einem Jahr und gestand nun offen, dass eine vollständige Genesung unwahrscheinlich sei.

Gesundheit wichtiger als Gold: Brignone mit emotionalem Geständnis

Es sind Worte, die die Schwere ihrer Verletzungshistorie verdeutlichen: Federica Brignone würde ihre beiden Goldmedaillen ohne Zögern zurückgeben, wenn sie dadurch den Unfall ungeschehen machen könnte. Gegenüber Medienvertretern erklärte die Olympiasiegerin, dass der Sturz nicht nur physische, sondern auch mentale Narben hinterlassen hat.

„Werde nie ganz genesen“, so das ernüchternde Fazit der Italienerin. Trotz intensiver Rehabilitation ist der Körper der Technik-Spezialistin auch Monate nach dem Vorfall noch nicht wieder bei hundert Prozent Leistungsfähigkeit angekommen. Diese Erkenntnis lässt die Fortsetzung ihrer Karriere im hochbelastenden Ski-Weltcup fraglich erscheinen.

Ungewisse Zukunft im Ski-Weltcup

Für die Wintersport-Welt wäre ein Rücktritt von Brignone ein herber Verlust. Die routinierte Athletin gehört seit Jahren zur absoluten Weltspitze. Doch mit 35 Jahren und der Gewissheit bleibender körperlicher Einschränkungen rückt die Gesundheit in den Fokus. Ob die Skifahrerin in der kommenden Saison noch einmal im Starthaus stehen wird, ließ sie offen, doch die aktuellen Aussagen deuten stark darauf hin, dass der Abschied vom Profisport näher rückt als erhofft.

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