Lisa Vittozzi setzt Karriere fort – Biathlon-Star dementiert Rücktritt
Biathlon-Olympiasiegerin Lisa Vittozzi hat Spekulationen um ein Karriereende beendet. Die Italienerin macht weiter und liebäugelt sogar mit den Spielen 2030.
Franziska Preuß hat einen Schlussstrich unter ihre beeindruckende Laufbahn gezogen. Nach ihrem letzten Rennen bei den Olympischen Spielen sprach die 31-Jährige im "Blickpunkt Sport"-Interview offen über die Beweggründe, den mentalen Tribut des Spitzensports und die neu gewonnene Freiheit abseits der strengen Meldeauflagen.
Am 21. Februar endete eine große Karriere auf der olympischen Bühne. Auch wenn Franziska Preuß mit einer Bronze-Medaille in der Mixed-Staffel im Gepäck die Heimreise antrat, bleibt ein kleiner Wermutstropfen. Der große Traum vom Einzel-Gold blieb der Bayerin verwehrt. „Klar habe ich den Traum gehabt, mit einer Einzelmedaille heimzufahren. Das war den ganzen Sommer die Motivation“, gestand Preuß im Interview. Trotz aller Anstrengungen schien das Glück bei den Winterspielen nicht auf ihrer Seite zu sein: „Aber Olympische Spiele und ich, wir werden einfach keine Freunde. Es war der Wurm drin.“
Dennoch blickt die ehemalige Weltklasse-Athletin auf eine „coole Karriere“ zurück, in der sie oft Nehmerqualitäten beweisen musste. Ein entscheidender Meilenstein war dabei der Gesamtweltcup-Sieg in der Saison 2024/25. Doch dieser Triumph hatte seinen Preis. Die mentale Belastung, die mit dem Kampf um die große Kristallkugel einherging, wirkte lange nach.
„Mental waren die letzten drei Wochen im letzten Jahr hart, weil ich wusste, ich darf mir keinen einzigen Fehler erlauben“, erklärte Preuß. Dieser Kraftakt habe viel Energie gezogen, was sie in der aktuellen Saison deutlich spürte. Hinzu kam eine gestiegene mediale Erwartungshaltung, für die sie nach eigenen Angaben „nicht den richtigen Umgang gefunden“ hatte.
Mit dem Rücktritt beginnt für die frischgebackene Biathlon-Rentnerin ein neuer Lebensabschnitt, der vor allem durch Erleichterung geprägt ist. Aktuell ist sie zwar noch als Co-Kommentatorin für die ARD bei der Nachwuchs-WM am Arber im Einsatz, doch die rigiden Pflichten des Profisports fallen weg. Besonders eine bürokratische Last wird Preuß keinesfalls vermissen: das ADAMS-System der Anti-Doping-Agenturen.
Die Abmeldung aus dem Testpool empfand sie als befreiend. „Das war die schönste E-Mail, in der man sich abmelden muss und jetzt nicht mehr jede Nacht angeben muss, wo man schläft. Das ist schon eine neue Freiheit“, berichtete sie mit einem Lächeln. Auch das Training bei widrigen Wetterbedingungen und der permanente Leistungsdruck gehören nun der Vergangenheit an.
Zum Abschied warf Preuß noch einen analytischen Blick auf den Status quo im deutschen Biathlon. Dass der DSV aktuell nicht die unangefochtene Weltspitze darstellt, ist auch ihr bewusst: „Wenn man sich die Ergebnislisten schwarz auf weiß anschaut, sind wir einfach ein Stück dahinter.“
Dennoch weigert sich die Ex-Weltmeisterin, schwarzzumalen. Sie sieht großes Potenzial im Nachwuchs, speziell im Damenbereich. Mit Talenten wie Selina Grotian und Julia Tannheimer sei die Zukunft gesichert, auch wenn es noch „viele Stellschrauben“ zu justieren gilt.
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