Ski Alpin: Elian Lehto nach Sturz in Garmisch auf Intensivstation
Schock in Garmisch-Partenkirchen: Elian Lehto liegt nach einem Trainingssturz auf der Intensivstation. Auch der Franzose Nils Alphand verletzt sich schwer.
Yemisi Ogunleye hat ihre Vormachtstellung im deutschen Kugelstoßen eindrucksvoll untermauert. Die amtierende Olympiasiegerin sicherte sich bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund nicht nur die Goldmedaille, sondern glänzte dabei mit einer neuen persönlichen Hallen-Bestleistung von 20,37 Metern. Für die 27-Jährige bedeutete der Triumph den dritten nationalen Hallentitel in Serie.
Die Mannheimerin ließ ihrer Freude in der Helmut-Körnig-Halle freien Lauf. Nach ihrem Siegessatz schlug Ogunleye ein Rad und sprang jubelnd in die Luft. Die Erleichterung und Begeisterung waren der Top-Athletin deutlich anzusehen, denn die Konkurrenz wurde klar distanziert. Katharina Maisch belegte mit 18,73 Metern den zweiten Platz, gefolgt von Julia Ritter, die die Kugel auf 18,13 Meter stieß.
„Die Meisterschaften sind immer etwas Besonderes. Das Ziel war die Titelverteidigung, das habe ich geschafft“, erklärte die Siegerin am Mikrofon des WDR. Besonders bemerkenswert war der Zeitpunkt ihrer Bestleistung: Die 20,37 Meter gelangen ihr im fünften Versuch. Damit übertraf sie ihre bisherige Bestmarke von 20,27 Metern, die sie vor genau einem Jahr an gleicher Stelle aufgestellt hatte. „Das ist mehr, als ich mir heute erhofft hatte“, so das bescheidene Fazit der Championesse.
Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Resultat harter Arbeit an den Grundlagen. Nach ihrem sensationellen Olympiasieg und einem anschließenden schwierigen Jahr hatte die Athletin ihre Drehstoßtechnik gezielt umgestellt. Dieser Prozess forderte seinen Tribut an die Konzentration. Es sei „sehr anstrengend“, wenn man im Wettkampf „auch viel an die Technik denkt“, gab Ogunleye Einblicke in ihre mentale Belastung.
Doch der Mut zur Veränderung zahlt sich aus. Mit dem frischen Selbstvertrauen aus Dortmund blickt die Mannheimerin nun optimistisch auf die internationale Bühne. „Jetzt gehe ich mit einem guten Gefühl in die WM-Vorbereitung“, kündigte Ogunleye an. Das nächste große Ziel steht bereits fest: Die Hallen-Weltmeisterschaften finden vom 20. bis 22. März im polnischen Torun statt, wo Ogunleye erneut um Edelmetall kämpfen wird.
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