Philipp Nawrath holt Platz drei im Biathlon-Sprint von Otepää
Beim Biathlon-Weltcup im estnischen Otepää hat Philipp Nawrath mit einer fehlerfreien Leistung den dritten Platz im Sprint errungen. Während der...
Sturla Holm Laegreid hat am Samstag die Biathlon-Verfolgung der Männer beim Weltcup im estnischen Otepää souverän gewonnen. Bei extrem windigen Bedingungen feierte der Norweger einen Start-Ziel-Sieg. Der Deutsche Philipp Nawrath verpasste das Podium und beendete das Rennen nach sechs Fehlern auf dem achten Rang.
Der Weltcup-Tag in Estland glich einem wahren Schießfehler-Festival. Bei starkem und böigem Wind absolvierten die Athleten insgesamt unglaubliche 362 Strafrunden. Keiner der Starter blieb fehlerfrei. Einzig Sturla Holm Laegreid kam mit den schwierigen Verhältnissen exzellent zurecht. Der 29-jährige Norweger leistete sich in vier Schießeinlagen lediglich einen einzigen Patzer und dominierte das Feld nach Belieben. Nach 34:41,0 Minuten überquerte der Sprintsieger die Ziellinie und degradierte die Konkurrenz zu Statisten.
Den zweiten Platz sicherte sich der Franzose Emilien Jacquelin, der trotz fünf Strafrunden einen Rückstand von 2:33,4 Minuten auf den Sieger aufwies. Komplettiert wurde das Podium durch einen weiteren Skandinavier: Martin Uldal erkämpfte sich mit ebenfalls fünf Schießfehlern den dritten Rang (+2:46,7 Minuten).
Für das deutsche Team ruhten die Hoffnungen auf Philipp Nawrath. Der Bayer, der im Sprint am Donnerstag noch einen starken dritten Platz belegt hatte, startete aussichtsreich in das Rennen. Nach den beiden Liegendschießen lag der Routinier trotz zweier Fahrkarten zur Halbzeit weiterhin auf Podestkurs. Doch der erste Stehendanschlag brachte die Vorentscheidung gegen den Deutschen.
Während Konkurrenten wie der Schwede Sebastian Samuelsson zunächst profitierten, handelte sich Nawrath drei weitere Strafrunden ein und fiel zwischenzeitlich auf den siebten Platz zurück. In einer dramatischen Schlussrunde lieferten sich sechs Athleten – darunter Nawrath, der US-Amerikaner Campbell Wright und der Norweger Johan-Olav Botn – einen engen Kampf um den verbliebenen Podestplatz hinter Laegreid und Jacquelin. Letztlich musste sich der beste DSV-Athlet nach einem weiteren Fehler beim letzten Schießen mit Rang acht begnügen (+3:18,1 Minuten).
Mit diesem Triumph unterstreicht Laegreid einmal mehr seine herausragende Form in dieser Saison. Für den treffsicheren Skandinavier war es bereits der 19. Weltcupsieg seiner Karriere. Noch beeindruckender ist seine aktuelle Konstanz: Es war das zehnte Einzelrennen in Folge, das der norwegische Spitzenbiathlet auf dem Podium beendete – eine beeindruckende Serie, die ihn zu den absoluten Top-Favoriten für den restlichen Winter macht.
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