Team D boykottiert Paralympics-Einmarsch – Protest gegen Russland-Start
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) verzichtet aus Protest gegen die Teilnahme russischer Athleten auf den Einmarsch bei der Paralympics-Eröffnungsfeier. Team D...
Die Entscheidung ist gefallen und sie dürfte in Italien für kollektives Aufatmen sorgen: Lisa Vittozzi wird ihre aktive Laufbahn im Biathlon nicht beenden. Die frischgebackene Olympiasiegerin erteilte allen Rücktrittsgerüchten eine klare Absage und blickt bereits auf neue Ziele, die weit über die laufende Saison hinausreichen könnten.
Wenige Tage nach ihrem triumphalen Gold-Lauf in der Verfolgung bei den Olympischen Spielen in Antholz herrschte Ungewissheit. Würde die 31-Jährige auf dem absoluten Höhepunkt abtreten? Nachdem bereits Dorothea Wierer ihren Abschied vom Leistungssport vollzogen hatte, fürchteten die Tifosi den Verlust des zweiten großen Aushängeschilds. Doch in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport räumte die Gesamtweltcup-Siegerin der Saison 2023/24 alle Zweifel aus.
Die Spekulationen um ein mögliches Karriereende hatten zuletzt an Fahrt aufgenommen, da sich die Südtirolerin unmittelbar nach ihrem Olympia-Coup noch bedeckt gehalten hatte. Nun sorgte die Spitzenathletin für Klarheit. „Alle sind besorgt, dass ich zurücktrete, das wird nicht passieren“, erklärte Vittozzi unmissverständlich. Sie plant, dem Biathlon-Zirkus „mindestens noch ein Jahr lang“ erhalten zu bleiben.
Für den italienischen Verband ist diese Nachricht von enormer Bedeutung. Nach dem Weggang von Wierer ruhen die Hoffnungen nun fast ausschließlich auf den Schultern der erfahrenen Skijägerin, die in Antholz nicht nur Einzel-Gold, sondern auch Silber mit der Mixed-Staffel gewann.
Doch Vittozzi denkt womöglich schon weiter als nur bis zum nächsten Winter. Eine Aussage im Interview ließ die Konkurrenz aufhorchen: Die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen könnten ein langfristiges Ziel sein. „Wir haben in diesen Jahren immer gegen die Französinnen gekämpft, Athletinnen, die man schlagen muss“, so die Italienerin kämpferisch.
Obwohl sie bei den Spielen in Frankreich dann 35 Jahre alt wäre und damit zu den ältesten Starterinnen im Feld gehören würde, schließt sie dieses Szenario nicht aus: „Vier Jahre sind lang, aber die Zeit vergeht schnell und man sollte nie nie sagen.“
Bevor langfristige Pläne geschmiedet werden, steht der kurzfristige Fokus auf dem Abschluss des laufenden Winters. Mit dem Weltcup im finnischen Kontiolahti beginnt das letzte Trimester der Saison. Vittozzi wird dort als die unangefochtene Leaderin des italienischen Teams an den Start gehen.
Nach den letzten Rennen ist dann Erholung angesagt. Wie schon nach ihrem WM-Titel 2024 in Nove Mesto plant Vittozzi einen Rückzug in die Einsamkeit. „Definitiv“ werde sie Urlaub machen, kündigte sie an. Ihr bevorzugter Rückzugsort ist dabei keine Luxus-Destination, sondern eine Hütte in den Bergen: „Nur umgeben von den Geräuschen der Natur. Im Urlaub will ich einfach nur Ruhe und Frieden.“
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