Armand Duplantis überspringt 6,31 Meter – Fällt der Rekord bei der Hallen-WM?
Armand Duplantis hat den Stabhochsprung-Weltrekord auf 6,31 Meter geschraubt. Bei der anstehenden Hallen-WM in Torun peilt der Schwede bereits die...
Freud und Leid liegen bei den Olympischen Winterspielen in Italien extrem nah beieinander. Während Philipp Raimund völlig überraschend die Goldmedaille für Deutschland gewinnt, endet das Comeback von US-Superstar Lindsey Vonn in einer Tragödie. Auch für die deutschen Hoffnungen Lena Dürr und Franziska Preuß sowie den Norweger Atle Lie McGrath hielten die Wettkämpfe emotionale Tiefschläge bereit.
Die Sportwelt hielt den Atem an, als Lindsey Vonn zu Beginn der olympischen Abfahrt schwer zu Fall kam. Eigentlich wollte die 41-Jährige trotz ihrer Historie von Kreuzbandverletzungen einen krönenden Abschluss ihrer Karriere feiern, doch das Rennen in Cortina wurde zum Albtraum. Eine Momentaufnahme kurz vor dem Unfall zeigt die US-Amerikanerin noch vor dem Traum-Panorama der Dolomiten, doch ihre Körperhaltung deutete das Unheil bereits an.
Minuten später musste die Speed-Queen in eine Klinik nach Treviso geflogen werden. Die Diagnose: eine komplexe Schienbeinverletzung, die mehrere Operationen erforderte. Besonders tragisch ist der persönliche Kontext für die Ausnahmeathletin: In der Zeit ihrer Verletzung verstarb auch ihr geliebter Hund Leo. „In so kurzer Zeit habe ich so viel verloren“, erklärte eine sichtlich gezeichnete Vonn und sprach von den härtesten Tagen ihres Lebens.
Doch die Spiele in Italien schreiben auch Heldengeschichten. Mitten in den Dramen sorgte Philipp Raimund für den großen deutschen Jubelmoment und krönte sich sensationell zum Olympiasieger. Neben dem DSV-Athleten strahlte vor allem Federica Brignone. Die Italienerin sicherte sich nach einer schweren Verletzungshistorie Doppel-Gold und avancierte zu einem der Gesichter dieser Winterspiele.
Aus deutscher Sicht gab es neben Raimunds Triumph jedoch bittere Enttäuschungen. Für Slalom-Spezialistin Lena Dürr platzte der Medaillentraum auf denkbar brutalste Weise: Bereits am ersten Tor fädelte die DSV-Rennläuferin ein – das Aus nach knapp zwei Sekunden. Die fassungslose Miene der Technikerin ging als eines der Bilder dieser Spiele um die Welt.
Ähnlich dramatisch verläuft die olympische Woche für Franziska Preuß. Die Gesamtweltcupsiegerin scheiterte in Antholz wiederholt an ihren eigenen Erwartungen. Ob über 20 Kilometer, in der Verfolgung oder mit der Staffel – die 31-Jährige fand nicht in ihren Rhythmus. „Es wackelt nur noch“, gestand Preuß offen. „Ich bin dann so angespannt und bekomme nicht mehr den Fokus auf das Wesentliche.“ Ihre letzte Chance auf Edelmetall bleibt nun der Massenstart am Samstag.
Auch internationale Stars blieben von den Dramen nicht verschont. Das Eislauf-Wunderkind Ilia Malinin erlebte ein Debakel in der Kür, das ihm die Verzweiflung ins Gesicht schrieb. Besonders herzzerreißend war der Abgang von Atle Lie McGrath. Der Norweger, im Slalom in Führung liegend, schied nach einem Fahrfehler aus.
Seine Reaktion bewegte die Zuschauer: Der 25-Jährige warf seine Stöcke weg, stapfte aus dem Zielbereich und lief zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück, wo er sich in den Schnee fallen ließ. „Ich musste einfach weg von allem“, erklärte McGrath später. Der emotionale Ausbruch hatte einen traurigen Hintergrund: Am Tag der Eröffnungsfeier war sein Großvater verstorben, was die sportliche Niederlage für ihn noch schwerer wiegen ließ.
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