Armand Duplantis überspringt 6,31 Meter – Fällt der Rekord bei der Hallen-WM?
Armand Duplantis hat den Stabhochsprung-Weltrekord auf 6,31 Meter geschraubt. Bei der anstehenden Hallen-WM in Torun peilt der Schwede bereits die...
Das Rätselraten um die Form der deutschen Medaillenhoffnungen hat ein Ende: Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin haben bei den Olympischen Winterspielen 2026 ein historisches Ausrufezeichen gesetzt. Mit einer fehlerfreien Darbietung im Kurzprogramm katapultierte sich das Eiskunstlauf-Paar nicht nur an die Spitze des Feldes, sondern knackte auch erstmals eine persönliche Schallmauer, die den Traum von der Goldmedaille greifbar macht.
In der Milano Ice Skating Arena herrschte knisternde Spannung, als die Europameister von 2025 das Eis betraten. Doch von Nervosität war keine Spur. Für ihren leidenschaftlichen Tango erhielten die beiden Deutschen die sensationelle Wertung von 80,01 Punkten – die höchste Note des Abends und gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung.
Damit setzten sich Hase und Volodin deutlich von der Konkurrenz ab. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Georgier Anastasiia Metelkina und Luka Berulawa beträgt bereits komfortable 4,5 Punkte (75,46). Auf dem vorläufigen Bronzerang lauern die Kanadier Lia Pereira und Trennt Michaud mit 74,60 Zählern. Die deutschen Eiskunstläufer zeigten technisch absolute Weltklasse: Der Dreifach-Salchow saß perfekt als Einzelsprung, und auch den anspruchsvollen Wurf-Rittberger meisterten sie ohne Wackler.
Besonders beeindruckend war die mentale Stärke des erst seit drei Jahren gemeinsam laufenden Paares. Während die direkten Konkurrenten aus Japan, Riku Miura und Ryuichi Kihara, kurz zuvor bei einer Hebung patzten und wichtige Punkte liegen ließen, blieben Hase und Volodin eiskalt. „Körperlich sind wir ready“, hatte die Berlinerin im Vorfeld betont – und sie ließen Taten folgen.
Im Interview nach dem Lauf konnte Minerva Hase ihr Glück kaum fassen: „Ich habe mich gefreut, dass es unsere ersten 80 Punkte waren. Die haben Nikita und ich vorher noch nie bekommen, das war ein Traum, den wir uns heute endlich erfüllen konnten.“ Trotz der Pole-Position für die anstehende Kür stapeln die Athleten tief. Über Gold wolle man „auf gar keinen Fall“ reden. Der Fokus liegt nun auf Regeneration: „Unser Getränk trinken, uns ausrennen, etwas essen, zur Ruhe kommen“, so der Fahrplan der Führenden.
Grund zur Freude gab es auch im zweiten deutschen Lager. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich souverän für das Kür-Finale. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Saison der beiden war von einem schweren Unfall und einer hartnäckigen Handverletzung Kunkels überschattet. Zu den Klängen von Lady Gaga liefen sie ein sauberes Programm, das vom Mailänder Publikum mit Szenenapplaus honoriert wurde.
Mit 67,52 Punkten blieben sie zwar etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück, doch die Erleichterung überwog. „Wir haben versucht, eine gute Zeit zu haben“, resümierte Annika Hocke. Nun blicken beide deutschen Paare gespannt auf die Entscheidung im Kampf um das olympische Edelmetall.
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