Armand Duplantis überspringt 6,31 Meter – Fällt der Rekord bei der Hallen-WM?
Armand Duplantis hat den Stabhochsprung-Weltrekord auf 6,31 Meter geschraubt. Bei der anstehenden Hallen-WM in Torun peilt der Schwede bereits die...
Das Hoffen und Bangen hat ein glückliches Ende gefunden: Die deutschen Skeleton-Pilotinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer haben bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo für den nächsten Paukenschlag gesorgt. Hinter der überragenden neuen Olympiasiegerin Janine Flock aus Österreich sicherten sich die beiden BSD-Athletinnen sensationell Silber und Bronze.
Im Zielbereich spielten sich emotionale Szenen ab. Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer lagen sich weinend in den Armen, ehe sie fair der Triumphatorin gratulierten. Für Janine Flock war es die langersehnte Krönung: Nachdem die 36-Jährige 2018 in Pyeongchang als Führende im letzten Lauf noch eine Medaille dramatisch verspielt hatte, hielt sie diesmal dem Druck stand. Die Österreicherin verwies die Konkurrenz auf die Plätze und holte das erste Gold für die Alpenrepublik im Eiskanal von Cortina.
Doch direkt dahinter jubelte das deutsche Lager. Die ehemalige Weltmeisterin Kreher, die ihre Weltcup-Saison nur auf Rang sechs beendet hatte, wuchs bei ihrem Olympia-Debüt über sich hinaus. Mit nur drei Zehntelsekunden Rückstand auf Flock raste die 27-Jährige vom Dresdner SC völlig überraschend auf den Silberrang.
Auch für Jacqueline Pfeifer endete der Wettkampf versöhnlich. Die 31-Jährige von der RSG Hochsauerland, die 2018 noch unter ihrem Mädchennamen Lölling Silber gewonnen hatte, komplettierte das Podium als Dritte. Damit knüpften die Frauen nahtlos an die Erfolge ihrer männlichen Kollegen an, nachdem Axel Jungk und Christopher Grotheer am Vortag bereits Silber und Bronze geholt hatten.
Thomas Schwab, Vorstandschef des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD), zeigte sich euphorisiert: „Dass wir hier im Skeleton bei den Männern und Frauen mit vier Medaillen rausgehen, ist unfassbar. Das war mannschaftlich tiptop.“ Die Bilanz der deutschen Kufen-Stars liest sich beeindruckend: Es waren die Medaillen acht und neun im siebten Rennen der Spiele.
Während zwei Drittel des deutschen Teams jubelten, musste eine Athletin die bittere Seite des Sports erfahren. Peking-Olympiasiegerin Hannah Neise verpasste als Vierte das Podest nur knapp. Trotz einer starken Vorstellung ging die 25-jährige Winterbergerin diesmal leer aus.
Die Chance zur Revanche und zur weiteren Medaillenjagd bietet sich jedoch schon bald: Im erstmals olympischen Mixed-Team-Wettbewerb greifen Jungk, Grotheer, Kreher und Pfeifer am Sonntagabend erneut nach Edelmetall.
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