Armand Duplantis überspringt 6,31 Meter – Fällt der Rekord bei der Hallen-WM?
Armand Duplantis hat den Stabhochsprung-Weltrekord auf 6,31 Meter geschraubt. Bei der anstehenden Hallen-WM in Torun peilt der Schwede bereits die...
Das bittere Rätselraten um den Leistungseinbruch hat einen Namen: Kristine Stavas Skistad. Während das schwedische Team einen historischen Triumph feiert, erlebte die norwegische Top-Favoritin beim olympischen Sprint in Tesero ein absolutes Desaster, das weit über die Ziellinie hinaus für Zündstoff sorgt. Statt Edelmetall gab es für die 27-Jährige am Ende nur den fünften Platz – und jede Menge Hohn aus dem Nachbarland.
Es war eine Machtdemonstration in Gelb und Blau: Linn Svahn sicherte sich die Goldmedaille und führte einen spektakulären schwedischen Dreifachsieg an. Ihre Teamkolleginnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist komplettierten das Podium und machten den Coup in Tesero perfekt. Für die Konkurrenz blieben nur die hinteren Plätze, doch besonders für eine Athletin wurde der Tag zum Albtraum.
Kristine Stavas Skistad, die noch bei den Weltmeisterschaften in Trondheim Silber im Sprint geholt hatte, ging als große Favoritin in das Rennen. Doch im Finale brach die Norwegerin komplett ein. "Ich hatte nichts mehr zu geben. Ich war völlig am Ende", gestand sie niedergeschlagen gegenüber dem Heimatsender NRK. Sie fühle sich nun "leer". Es sei schade, dass ein solcher Einbruch ausgerechnet an einem so wichtigen Tag passiere.
Die sportliche Niederlage ist das eine, die Reaktion aus dem Nachbarland das andere. Schweden und Norwegen pflegen eine tiefe Rivalität im Wintersport, und die schwedische Presse kostete den Moment genüsslich aus. Skistad hatte diese Rivalität in der Vergangenheit selbst befeuert, indem sie unter anderem Luftküsse in Richtung der schwedischen Konkurrenz verteilte. Nun folgte die Retourkutsche.
Die schwedische Zeitung Aftonbladet titelte gnadenlos: "Seltsame Bilder – auf halbem Weg aufgegeben." Weiter hieß es im Blatt, Skistad sei im Finale nur noch eine Zuschauerin gewesen, die "im Schritttempo die Ziellinie überquerte". Auch der Expressen legte nach und analysierte bissig: "Als die Schwedinnen an einem Hügel davonzogen, gab die Norwegerin plötzlich auf. Sie überquerte die Ziellinie dann im Schneckentempo."
Auch Experten zeigten sich verwundert über die Körpersprache der WM-Silbergewinnerin. Der schwedische Langlaufstar Torgny Mogren fand deutliche Worte für den Auftritt der Konkurrentin. "Sie hat wohl aufgegeben. Von Anfang an dachte ich nicht, dass sie etwas mit Gold zu tun haben würde. Es war einfach zu schwer für sie", so Mogren. Sein vernichtendes Fazit: "Sie hat nicht das Zeug dazu."
Dieser olympische Sprint dürfte als weiteres, hitziges Kapitel in den "Winter-Zoff" zwischen den beiden Skinationen eingehen.
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