Skicrosserin Daniela Maier hat im Platzierungslauf am Freitagvormittag ein deutliches Signal an die Konkurrenz gesendet und ihre Medaillenambitionen eindrucksvoll untermauert. Die Olympiadritte von 2022 erzielte die schnellste Zeit des Feldes und war dabei 0,21 Sekunden schneller als die große Goldfavoritin Sandra Näslund aus Schweden.

Maier gewinnt Psychoduell gegen Peking-Siegerin

Für die DSV-Athletin ist dieses Ergebnis mehr als nur eine gute Ausgangsposition für die K.o.-Runde. Dass die Deutsche die dominierende Sandra Näslund, die vor vier Jahren in Peking Gold holte, auf der Strecke distanzieren konnte, sorgt für neues Selbstvertrauen im deutschen Lager. Maier zeigte eine technisch saubere und aggressive Fahrt, die sie zur Top-Favoritin für die anstehenden Finalläufe macht. Ein direktes Aufeinandertreffen zwischen Maier und der starken Schwedin ist durch dieses Ergebnis frühestens im Kampf um die Medaillen oder im kleinen Finale möglich.

Deutsches Duell zum Auftakt der K.o.-Runde

Der Platzierungslauf, den alle 32 Teilnehmerinnen im Einzelzeitfahren bestreiten, dient der Zusammenstellung der Vierergruppen für das Achtelfinale. Hier wird es ab 12.00 Uhr (live im ZDF und bei Eurosport) ernst: Jeweils die zwei schnellsten Läuferinnen eines Heats erreichen die nächste Runde.

Durch die Setzliste kommt es bereits früh zu einem internen Kräftemessen. Daniela Maier trifft in ihrem Achtelfinale unter anderem auf ihre Teamkollegin Luisa Klapproth, die im Zeitlauf den 16. Rang belegte. Eine anspruchsvolle Aufgabe wartet auf Veronika Redder: Die 15. des Platzierungslaufs muss sich in ihrer Gruppe direkt mit der Top-Favoritin Näslund auseinandersetzen. Als vierte deutsche Starterin geht Leonie Staudl-Bachinger ins Rennen, die sich als 19. qualifizierte.

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