Alexander Zverev verliert Wimbledon-Finale gegen Sinner – Wilander nennt Grund
Alexander Zverev verpasst den Wimbledon-Titel gegen Jannik Sinner. Mats Wilander sieht die Gründe im mentalen Bereich.
Alexander Zverev hat seine Auftaktpartie beim ATP-Masters-1000 in Madrid erfolgreich absolviert. Der deutsche Top-Spieler bezwang den Argentinier Mariano Navone mit 6:1, 3:6 und 6:3 und steht damit in der dritten Runde des prestigeträchtigen Sandplatzturniers.
Nach einem Freilos in der ersten Runde startete der Olympiasieger von 2021 furios in das Match. Im ersten Durchgang ließ er dem sichtlich nervösen Südamerikaner kaum eine Chance und diktierte das Geschehen auf dem Court nach Belieben. Doch im zweiten Satz riss der Faden beim Hamburger völlig. Leichte Fehler und unnötige Aufschlagverluste brachten Navone unverhofft zurück in die Partie.
Zverev zeigte sich nach dem Match selbstkritisch und analysierte schonungslos: „Der erste Satz war fast perfekt, und dann habe ich komplett den Fokus verloren. Im zweiten Satz war es schrecklich, aber das passiert manchmal im ersten Match eines Turniers.“ Im entscheidenden dritten Durchgang fand der Weltranglistendritte jedoch zu seiner Form zurück, schaffte ein schnelles Break zum 2:0 und verwandelte nach 1:43 Stunden Spielzeit souverän seinen zweiten Matchball.
In der dritten Runde trifft der deutsche Hoffnungsträger nun auf den Franzosen Terence Atmane. Bei dem mit rund 8,2 Millionen US-Dollar dotierten Event rückt Zverev unweigerlich in den engeren Favoritenkreis. Neben dem italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner gilt er als größter Titelanwärter. Begünstigt wird diese Ausgangslage durch die prominenten Absagen des Serben Novak Djokovic und des Titelverteidigers Carlos Alcaraz. Besonders bitter für die Tenniswelt: Der junge Spanier fällt aufgrund einer Handgelenksverletzung voraussichtlich auch für den Saisonhöhepunkt bei den French Open in Paris aus.
Während die deutsche Nummer eins auf Titelkurs bleibt, mussten sich andere DTB-Profis aus der spanischen Hauptstadt verabschieden. Yannick Hanfmann unterlag dem Argentinier Francisco Cerundolo glatt mit 1:6 und 5:7. Auch für Jan-Lennard Struff war das Turnier nach einer Niederlage gegen den US-Amerikaner Alex Michelsen bereits in der zweiten Runde beendet.
Alexander Zverev verpasst den Wimbledon-Titel gegen Jannik Sinner. Mats Wilander sieht die Gründe im mentalen Bereich.
Nach der Finalpleite in Wimbledon gegen Jannik Sinner rät Tennis-Ikone Michael Stich Alexander Zverev zu einer Pause.
Alexander Zverev besiegt Arthur Fery souverän und greift in Wimbledon nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel in Serie.