WM-Qualifikation: Deutschland tritt ohne Stars gegen Kroatien an
Die deutschen Basketballer stehen in der WM-Qualifikation vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe in Zagreb. Bundestrainer Alex Mumbrú muss gegen Kroatien auf...
Der FC Bayern Basketball hat unter der Führung von Rückkehrer Svetislav Pesic sportlich in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach der Trennung von Weltmeistertrainer Gordon Herbert im Dezember zeigt die Installation des erfahrenen Coaches nach anderthalb Monaten die erhoffte Wirkung. Die Münchner stabilisierten sich nach einer schweren Krise in der EuroLeague und beendeten das kurzzeitige Führungsvakuum auf dem Parkett.
Der Entscheidung, die Reißleine zu ziehen, ging eine massive sportliche Talfahrt auf internationaler Bühne voraus. Den Tiefpunkt markierte eine deutliche Niederlage gegen AS Monaco kurz vor Weihnachten, bei der sich der Deutsche Meister mit 26 Punkten Differenz geschlagen geben musste. Zu diesem Zeitpunkt standen die Münchner in der Königsklasse mit einer Bilanz von fünf Siegen zu zwölf Niederlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Verantwortlichen sahen das Saisonziel, die Play-offs der EuroLeague, akut gefährdet.
Besonders alarmierend war die Auswärtsschwäche der Mannschaft. In einer beispiellosen Serie gingen acht aufeinanderfolgende Gastspiele verloren, oft auch gegen vermeintliche Underdogs. Während das Team in der easyCredit BBL und im Pokal dominierte (+118 Punkte Differenz nach zehn Spielen), fehlte im europäischen Wettbewerb die nötige Konstanz und Identität.
Ein wesentlicher Faktor für die fehlende Orientierung war die Personalie Spencer Dinwiddie. Der als Königstransfer gefeierte US-Amerikaner mit der Erfahrung aus 621 NBA-Spielen konnte die in ihn gesetzten Erwartungen zu keiner Zeit erfüllen. Weder sportlich noch persönlich fand der Guard in München seinen Platz. Familiäre Krankheitsfälle führten schließlich dazu, dass Dinwiddie über die Weihnachtsfeiertage in die USA reiste und nicht mehr zurückkehrte.
Hinzu kamen gesundheitliche Probleme beim damaligen Cheftrainer. Gordon Herbert litt unter Long-Covid-Symptomen, was die Arbeit mit der neu formierten Mannschaft erschwerte. Das starre Festhalten an seinem System und die durch viele EM-Abstellungen verkürzte Vorbereitung verhinderten, dass sich eine klare Rollenverteilung – eigentlich ein Markenzeichen der Herbert-Teams – etablieren konnte.
Mit der Verpflichtung von Svetislav Pesic setzten die Bayern auf eine vermeintlich konservative, aber effektive Lösung. „Hallo, ich bin wieder da“, begrüßte der Routinier sein altes Umfeld und übernahm die schwierige Aufgabe als Feuerwehrmann. Die Bilanz nach den ersten Wochen bestätigt den Kurs der Vereinsführung: Die Mannschaft wirkt gefestigter und hat das traumatische Erlebnis von Monaco hinter sich gelassen. Die unkreative Lösung hat sich als der notwendige Stabilisator erwiesen, um die Saisonziele wieder in den Fokus zu rücken.
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