Minnesota Timberwolves besiegen Spurs trotz Wembanyamas Block-Rekord
Die Minnesota Timberwolves gewinnen Spiel 1 der Conference Semifinals gegen die Spurs, während Wembanyama Geschichte schreibt.
Victor Wembanyama hat mit einer herausragenden Einzelleistung die San Antonio Spurs im dritten Spiel der Playoff-Serie gegen die Minnesota Timberwolves zum Sieg geführt. Beim 115:108-Auswärtserfolg am Freitagabend in Minneapolis überragte der Franzose mit einem neuen persönlichen Playoff-Bestwert und sicherte den Texanern damit die 2:1-Serienführung.
Es war das Meisterstück seiner noch jungen Postseason-Karriere. Mit beeindruckenden 39 Punkten pulverisierte Victor Wembanyama seinen bisherigen Bestwert von 27 Zählern. Dabei glänzte das Ausnahme-Talent mit herausragenden Quoten: 13 seiner 18 Würfe aus dem Feld fanden den Weg durch die Reuse, zudem traf er drei von fünf Dreiern und verwandelte zehn seiner zwölf Freiwürfe.
Doch der Center überzeugte nicht nur im Scoring. Mit 15 Rebounds und fünf geblockten Würfen war er auch defensiv der absolute Anker seines Teams. Bemerkenswert: In 37 Minuten Einsatzzeit unterlief ihm lediglich ein einziger Turnover. Stand Wembanyama auf dem Parkett, dominierten die Spurs das Geschehen (+16). Nach der Partie zeigte sich der Matchwinner selbstbewusst: „Ich warte auf solche wichtigen Spiele und Momente, seit ich in der Liga bin. Das ist es, was ich liebe“, betonte er und fügte hinzu: „Ich bin für so etwas gemacht.“
Trotz der Niederlage lieferte Anthony Edwards auf Seiten der Timberwolves erbitterten Widerstand. Nachdem der Guard in den ersten beiden Duellen der Serie aufgrund einer Verletzung nur von der Bank gekommen war, stand er nun wieder in der Starting Five. In satten 41 Minuten Spielzeit stemmte sich Edwards mit 32 Punkten, 14 Rebounds und sechs Assists gegen die drohende Pleite, konnte das Blatt jedoch nicht im Alleingang wenden.
Der Spielverlauf glich über weite Strecken einer Achterbahnfahrt. Die Spurs erwischten einen Blitzstart und setzten sich früh mit 15 Punkten ab, gaben diesen Vorsprung jedoch noch vor der Pause komplett aus der Hand. Den Ausschlag zugunsten der Gäste gab schließlich das dritte Viertel, welches San Antonio mit 35:28 für sich entschied. In den restlichen Abschnitten trennte die beiden Kontrahenten jeweils maximal ein Punkt.
In der umkämpften Schlussphase versuchten die Hausherren, den Rückstand durch Distanzwürfe wettzumachen. Dieser Plan ging jedoch nicht auf: Minnesota traf nur zwei der letzten zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie. Die Spurs hingegen agierten an der Freiwurflinie eiskalt, verwandelten im Schlussabschnitt alle acht Versuche und belohnten sich für eine aggressive Spielweise mit insgesamt 33 zu 21 gezogenen Freiwürfen im gesamten Spiel.
Wertvolle Unterstützung erhielt Wembanyama insbesondere von Stephon Castle, der neben 13 Punkten auch starke 12 Assists verteilte. Bei den Timberwolves erwischte Jaden McDaniels einen rabenschwarzen Abend im Abschluss und traf lediglich fünf seiner 22 Wurfversuche für 17 Punkte. Besser machte es Naz Reid, der als Edeljoker 18 Zähler und neun Rebounds beisteuerte.
Bereits am Sonntag bietet sich den Minnesota Timberwolves in heimischer Halle die Chance, in Spiel 4 den Serienausgleich zu erzwingen.
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