Edmonton Oilers verlieren Leon Draisaitl – McDavid klagt über Verletzung
Die Edmonton Oilers müssen im Endspurt der regulären NHL-Saison auf den verletzten Superstar Leon Draisaitl verzichten.
Connor McDavid hat die Edmonton Oilers mit einer überragenden Einzelleistung zu einem 5:2-Auswärtssieg bei den Utah Mammoth geführt. Der kanadische Superstar erzielte dabei seine Karrieretore 400 und 401 und durchbrach zudem als drittschnellster Spieler der NHL-Geschichte die Marke von 1200 Scorerpunkten.
Es war ein Abend der Rekorde in Salt Lake City. Für das Erreichen der 1200-Punkte-Marke benötigte der 29-jährige Ausnahmeathlet lediglich 784 Einsätze. Damit reiht sich der Kapitän der Oilers in einer illustren Liste direkt hinter den Eishockey-Legenden Wayne Gretzky, der diese Marke in unfassbaren 504 Spielen knackte, und Mario Lemieux (593 Spiele) ein. Zudem ist der Center erst der sechzehnte aktive Profi in der besten Eishockey-Liga der Welt, der die Grenze von 400 Treffern überbieten konnte.
Dabei begann die Partie zunächst nach dem Geschmack der heimischen Fans. Alexander Kerfoot brachte Utah Mitte des ersten Drittels in Führung. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Jack Roslovic glich nur drei Minuten später aus und kippte das Momentum zugunsten Edmontons. Im rasanten Mittelabschnitt erzielte Matt Savoie in Unterzahl das 2:1 für die Kanadier, was Utahs Lawson Crouse postwendend egalisierte.
In der entscheidenden Phase übernahm dann der Jubilar das Zepter. Mit einem gefühlvollen Heber über Utahs Goalie Karel Vejmelka brachte McDavid seine Farben endgültig auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt setzte der Star-Stürmer mit einem Treffer ins leere Netz, nachdem Utah den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis genommen hatte. Flankiert wurde die historische Leistung von einem starken Evan Bouchard, der drei Vorlagen beisteuerte, sowie Goalie Tristan Jarry, der mit 16 Paraden seinen achten Sieg im 16. Einsatz für Edmonton festhielt.
Mit diesem Auswärtserfolg festigen die Oilers, die weiterhin auf ihren verletzten deutschen Leistungsträger Leon Draisaitl verzichten müssen, den zweiten Tabellenplatz in der Pacific Division. Bereits am Donnerstag steht das nächste schwere Spiel an, wenn Edmonton im direkten Duell bei den Vegas Golden Knights antreten muss. Die Utah Mammoth, die aktuell den ersten Wild-Card-Platz in der Western Conference belegen, empfangen zeitgleich die Washington Capitals auf heimischem Eis.
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