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Der FC Bayern München schließt einen vorzeitigen Verkauf von Alphonso Davies nicht mehr aus. Obwohl der kanadische Linksverteidiger seinen Vertrag erst kürzlich langfristig bis 2030 verlängerte, lassen anhaltende Verletzungssorgen die Münchner Chefetage laut Medienberichten umdenken.

Verletzungspech und Mega-Gehalt lassen FCB zweifeln

Eigentlich sollte die linke Abwehrseite an der Säbener Straße auf Jahre hinaus sicher besetzt sein. Doch wie der kicker berichtet, rückt der 25-Jährige intern zunehmend in ein kritisches Licht und gilt mittlerweile als potenzieller Verkaufskandidat. Der Hauptgrund für das angebliche Umdenken beim deutschen Rekordmeister: die anhaltende Verletzungsanfälligkeit des pfeilschnellen Außenverteidigers. Seit seiner letzten Vertragsunterschrift stand der kanadische Nationalspieler in lediglich 16 Bundesliga-Partien auf dem Rasen, da er immer wieder durch hartnäckige Muskelverletzungen ausgebremst wurde.

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Ein Transfer-Vorhaben dürfte sich jedoch als äußerst komplex erweisen. Davies selbst hegt dem Vernehmen nach keinerlei Abschiedsgedanken. Schließlich gehört er mit einem kolportierten Grundgehalt zwischen 15 und 20 Millionen Euro pro Jahr zu den absoluten Top-Verdienern im Kader.

Schwierige Käufersuche: Lockt Saudi-Arabien?

Genau dieses lukrative Arbeitspapier erweist sich nun als massive Hürde für einen möglichen Abgang. Die Vereinsführung geht offenbar selbst davon aus, dass es schwer bis unmöglich wird, einen Abnehmer in Europa zu finden. Nur sehr wenige Klubs können und wollen sich das Gesamtpaket aus astronomischem Gehalt und hoher Ablösesumme für einen verletzungsanfälligen Akteur leisten.

Als realistisches Szenario für einen Wechsel gelten daher finanzstarke Vereine aus Saudi-Arabien. Dort wären die enormen finanziellen Ansprüche des Defensivspezialisten wohl problemlos darstellbar, wie auch das Portal fussballtransfers spekuliert.

Ersatzkandidaten im Visier: Gvardiol und Brown

Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, sichten die Verantwortlichen in München bereits den Markt nach geeigneten Alternativen für die linke Flanke. In der Gerüchteküche kursieren bereits namhafte Optionen: So soll sich der FC Bayern intensiv mit dem aufstrebenden Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt sowie dem kroatischen Defensiv-Star Josko Gvardiol von Manchester City beschäftigen. Gerade ein Transfer von Gvardiol wäre ein klares sportliches Ausrufezeichen der Münchner Führungsebene.

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