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Borussia Dortmund wird derzeit intensiv mit einer Verpflichtung von Nick Woltemade in Verbindung gebracht. Trotz der anhaltenden Spekulationen um den 24-jährigen Angreifer von Newcastle United gab es bislang jedoch keinen offiziellen Kontakt zwischen der Spielerseite und den Schwarz-Gelben. Ein baldiger Abschied aus der Premier League bleibt für den Sommer dennoch ein heißes Thema, da der Nationalspieler mit seiner aktuellen sportlichen Situation auf der Insel hadert.

Frust bei den Magpies: Ein Missverständnis auf Zeit?

Nach nur einer Saison könnte das Kapitel England für den jungen Offensivmann bereits wieder beendet sein. Unter Cheftrainer Eddie Howe findet sich der Stürmer beim Tabellendreizehnten der Premier League zuletzt häufig nur auf der Bank wieder. Diese Reservistenrolle sorgt laut übereinstimmenden Medienberichten für deutliche Unzufriedenheit beim Spieler.

Befeuert werden die Wechselgerüchte durch kritische Stimmen aus den englischen Medien. Ein aktueller Bericht des „Telegraph“ bezeichnet das Agieren von Newcastle auf dem vergangenen Transfermarkt als kostspieligen Fehlschlag. Demnach seien die Verpflichtungen von Woltemade und seinem Teamkollegen Yoane Wissa regelrechte Panikkäufe gewesen, um den schmerzhaften Abgang von Torjäger Alexander Isak zum FC Liverpool zu kompensieren.

Fokus auf die WM und kuriose Social-Media-Gerüchte

Neben Borussia Dortmund sollen auch Aston Villa und Atlético Madrid ihre Fühler nach dem unzufriedenen Angreifer ausgestreckt haben. Doch wie beim BVB haben auch hier noch keine konkreten Gespräche stattgefunden. Für den Ex-Bremer steht die Zukunftsplanung vorerst hinten an: Der Fokus liegt komplett auf der anstehenden Weltmeisterschaft in Kanada, den USA und Mexiko. Erst nach dem Turnier soll die Zukunftsfrage auf der Agenda stehen, sofern sich seine sportliche Perspektive im englischen Nordosten nicht unerwartet verbessert.

Für zusätzliches Aufsehen sorgte kürzlich eine Änderung auf Woltemades Instagram-Profil. Der 24-Jährige entfernte Newcastle United, den DFB sowie seinen Ausrüster Adidas aus seiner Biografie. Entgegen vieler Transfer-Theorien hat dies jedoch keine sportlichen Hintergründe: Laut „Sport Bild“ wollte der Nationalspieler damit lediglich die Aufmerksamkeit auf sein Zweitprofil lenken, auf dem er seine Leidenschaft für Mode teilt.

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