Top-Stürmer Deniz Undav fordert für eine vorzeitige Vertragsverlängerung beim VfB Stuttgart offenbar eine drastische Gehaltserhöhung. Der deutsche Nationalspieler strebt laut Medienberichten ein Jahresgehalt von sechs Millionen Euro an, was ihn zum bestbezahlten Profi der gesamten Vereinsgeschichte machen würde.

Das lukrative Pokerspiel um den Vertrag

Obwohl das aktuelle Arbeitspapier des Angreifers noch bis zum Sommer 2027 Gültigkeit besitzt, feilen beide Seiten bereits an einer Ausdehnung der Zusammenarbeit. Aktuell verdient der 29-Jährige bei den Schwaben geschätzt rund 4,5 Millionen Euro pro Spielzeit. Für seine Unterschrift unter einen neuen Kontrakt verlangt die Spielerseite nun den Aufstieg in völlig neue finanzielle Sphären. Die Stuttgarter Vereinsführung steht vor der schwierigen Entscheidung, wie weit sie sich für ihren wichtigsten Offensivspieler finanziell aus dem Fenster lehnen kann und will.

Passend zum Thema

Überragende Torquote weckt Begehrlichkeiten

Die Verhandlungsposition des Stürmers könnte derweil kaum besser sein. In der abgelaufenen Spielzeit 2025/26 avancierte der Torjäger zur absoluten Lebensversicherung seiner Mannschaft. Mit 18 Treffern in 24 Bundesligaspielen stellte er seine Abschlussstärke eindrucksvoll unter Beweis. Auch auf internationalem Parkett überzeugte der abschlussstarke Rechtsfuß mit drei Toren in zehn Europa-League-Partien, während er im DFB-Pokal sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale wichtige Treffer beisteuerte.

Wechsel im Sommer als Drohszenario

Sollten die Gehaltsvorstellungen zwischen dem Klub und dem Spieler zu weit auseinanderliegen, droht den Stuttgartern bereits im kommenden Transferfenster der Verlust ihres treffsichersten Profis. Die festgefahrene Situation ruft bereits prominente Konkurrenz auf den Plan. Neben mehreren ausländischen Vereinen soll unter anderem auch Bundesliga-Rivale Bayer Leverkusen die Entwicklung im Ländle genau beobachten. Die Werkself und weitere Interessenten lauern darauf, dass sich die Tür für einen Transfer öffnet, falls der VfB die historischen Gehaltsforderungen nicht erfüllen möchte.

Verwandte Beiträge