Borussia Dortmund plant Can-Verlängerung – Schlotterbeck-Gipfel im März
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Die Weichen für die Zukunft des deutschen Fußballs sind neu gestellt: Die 36 Profi-Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben den Weg für eine umfassende Reform im Nachwuchsbereich geebnet. Auf der DFL-Mitgliederversammlung stimmten die Vereine einstimmig für die Einführung einer eigenen U-21-Liga, die ab der Saison 2026/27 an den Start gehen wird.
Was in der englischen Premier League unter dem Namen "Premier League 2" längst etabliert ist, hält nun auch Einzug in Deutschland. Die Entscheidung für den neuen Wettbewerb fiel ohne Gegenstimme, was den großen Konsens unter den Vereinen unterstreicht. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat unter anderem Jürgen Klopp. Der ehemalige Liverpool-Trainer und aktuelle "Head of Global Soccer" bei Red Bull hatte sich als Teil einer hochkarätigen Expertengruppe vehement für dieses Modell eingesetzt.
Klopp, der das System der Reserveligen aus seiner Zeit auf der Insel bestens kennt, betonte bereits im Oktober 2025, dass eine eigene Spielklasse für Talente dem deutschen Fußball massiv helfen würde. Zur Expertengruppe gehörten neben Klopp auch Schwergewichte wie Markus Krösche (Eintracht Frankfurt), Jochen Sauer (FC Bayern) und der 2014er-Weltmeister Sami Khedira. Ihr gemeinsames Ziel: Den Übergang vom Jugend- in den Profibereich fließender zu gestalten.
Das Hauptargument für die Neuerung ist die mangelnde Spielzeit für junge Spieler im kritischen Übergangsalter. DFL-Geschäftsführer Dr. Marc Lenz machte in der offiziellen Mitteilung deutlich, dass die Ergebnisse im Nachwuchsbereich zuletzt "nicht ausreichend" waren. "Eine Top-Nachwuchsentwicklung ist ein wichtiger Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Bundesligen", so Lenz.
Die neue Liga soll die "Ausbildungszeit&lquo; der Talente verlängern. Spieler, die für die U-19 zu alt, aber für die Bundesliga noch nicht ganz bereit sind, fielen bisher oft durch das Raster oder mussten verliehen werden. Der neue Unterbau bietet nun eine Plattform auf hohem Wettbewerbsniveau, ohne den sofortigen Druck des Abstiegskampfes in der 3. Liga oder Regionalliga.
Ein entscheidendes Detail des Beschlusses ist die Freiwilligkeit. Kein Klub wird gezwungen, an der U-21-Liga teilzunehmen. Zudem soll das bestehende Ligensystem nicht ausgehebelt werden: Zweite Mannschaften, die bereits in der 3. Liga oder den Regionalligen spielen (wie etwa die U23 von Borussia Dortmund oder dem SC Freiburg), müssen nicht ausgegliedert werden. Der neue Wettbewerb versteht sich als ergänzendes Angebot.
Um die Entwicklung optimal zu fördern, wurden klare Rahmenbedingungen für die Kader festgelegt:
Mit diesem Schritt hofft die Deutsche Fußball Liga, den Anschluss an die internationale Spitze in der Talentförderung wiederherzustellen und künftigen Nationalspielern eine bessere Bühne zu bieten.
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