1. FC Köln fordert Werder Bremen: Traditionsteams im Abstiegskampf
Am 29. Spieltag kämpfen der 1. FC Köln und Werder Bremen im direkten Duell um essenzielle Punkte für den Klassenerhalt.
Fußballtrikots sind weit mehr als nur Sportbekleidung. Sie erzählen von Erfolgen, von ikonischen Spielern und von Momenten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Diese Top 10 zeigt die ganze Bandbreite der Nationalmannschaftstrikots. Sie reicht von historischen Klassikern über legendäre Shirts großer Spieler bis hin zu modernen Designs, die den Sprung in die Popkultur geschafft haben.
Nicht jedes ikonische Trikot muss visuell herausstechen. Den Anfang macht ein Design, das vor allem durch seine Geschichte unsterblich wurde.
Ursprünglich war dieser Platz für Oranje vorgesehen. Die Niederlande von 1974, geprägt vom Totaalvoetbal, galten als vielleicht beste Mannschaft der Welt und begeisterten mit ihrer Spielweise. Im Finale mussten sie sich jedoch dem deutschen Team um Franz Beckenbauer und Gerd Müller geschlagen geben.
Einzig das intensive Orange erwies sich bei längerer Betrachtung als leichte Herausforderung für die Augen. Also brauchte es einen Gegenpol. Ruhe statt Reizüberflutung.
Die Wahl fiel auf das DFB-Trikot von 1954. Weiß, klar, reduziert. Fritz Walter, Helmut Rahn und Co. machten es beim Wunder von Bern zur Legende. Verdienter Platz 10.

Ein farbstarkes Nationalmannschaftstrikot mit Gelb als dominanter Farbe sowie kräftigen Blau- und Rottönen. Auffällig, eigenständig und ein klarer Kontrast zu vielen europäischen Designs dieser FIFA WM.
Mit Paradiesvogel Carlos Valderrama verfügte Kolumbien über eine prägende Figur seiner Zeit, die für Kreativität und Spielfreude in Reinkultur stand.
Beim 1:1 gegen Deutschland fiel die Entscheidung spät. Pierre Littbarski traf in der 89. Minute, ehe Freddy Rincón im direkten Gegenzug ausglich. In dieser Partie trug Kolumbien das rote Auswärtstrikot, das dem Heimtrikot in Stil und Vintage-Faktor in nichts nachstand. Als Gruppendritter hinter Deutschland und Jugoslawien blieb der große sportliche Erfolg aus. Dennoch hinterließ das Team mit seinem Auftritt und diesen Fußballtrikots einen bleibenden Eindruck.

Dieses Fußballtrikot war mehr als nur ein innovatives Design. Es war ein Statement. Kamerun präsentierte erstmals ein ärmelloses Nationalmannschaftstrikot und setzte damit neue Maßstäbe in Sachen Mut und Stil. Schon in der Vorbereitung spielte das Team in dieser Variante und stellte bewusst Konventionen infrage.
Der Konflikt mit der FIFA folgte prompt. Der Weltverband untersagte das ärmellose Design für das Turnier. Kamerun musste nachbessern und trat schließlich mit angesetzten „Ärmelklappen“ an. Ein Beispiel dafür, wie ein Sportdress zum Politikum werden kann.

Dieses Trikot sticht sofort ins Auge. Das satte Grün wird durch ein aztekisches Muster ergänzt, das dem Design Tiefe und kulturelle Bedeutung verleiht. Ein bewusster Gegenentwurf zu den oft schlichteren europäischen Fußballtrikots jener Zeit.
Unvergessen bleibt das Achtelfinale gegen Deutschland. Luis Hernández, mit vier Treffern bester Torschütze seines Teams, brachte Mexiko in Führung. Doch Deutschland reagierte spät. Jürgen Klinsmann glich in der 75. Minute aus, Oliver Bierhoff drehte die Partie kurz vor Schluss.
Ein Trikot, das kulturelle Identität transportiert und für viele Sammlerinnen und Sammler längst zum Pflichtstück geworden ist.

Eines der auffälligsten Fußballtrikots der jüngeren WM-Geschichte. Leuchtendes Grün, kombiniert mit einem energiegeladenen Muster. Die „Super Eagles“ setzten damit auf eine Hommage an frühere Generationen.
Sportlich blieb Nigeria hinter den Erwartungen. Unter Trainer Gernot Rohr reichte es nur zu Platz drei hinter Kroatien und Argentinien mit Lionel Messi. Der einzige Sieg gelang gegen Island.
Abseits des Platzes wurde das Nationalmannschaftstrikot jedoch zu einem riesigen Erfolg und entwickelte sich zu einem globalen Mode-Item.

Das Azzurri-Blau in seiner pursten Form: schlicht, elegant, ohne Experimente. Ein Look, der sportlichen Erfolg und zeitlose Ästhetik vereint.
Bei der FIFA WM in Spanien gewann Italien den dritten Titel der Verbandsgeschichte und setzte sich im Finale mit 3:1 gegen Deutschland durch.
Zum Gesicht des Turniers wurde Paolo Rossi. Mit sechs Treffern führte er sein Team zum Titel, darunter zwei im Halbfinale gegen Polen und der wichtige Führungstreffer im Endspiel.

Gelb, etwas grün, unverwechselbar. Kaum ein Fußballtrikot ist so eng mit einer Fußballnation verbunden wie dieses des Rekordweltmeisters.
Bei der FIFA WM 1970 in Mexiko erlebte Pelé seinen letzten großen Auftritt auf der Weltbühne. Im Finale besiegte Brasilien Italien mit 4:1 und krönte ein Turnier, das oft als Höhepunkt des Offensivfußballs gilt.
Diese Mannschaft lieferte die Blaupause für das, was später als „jogo bonito“, das schöne Spiel, weltbekannt wurde. Das Nationalmannschaftstrikot gilt als Sinnbild für eine der größten Mannschaften der Geschichte und für die Ästhetik des Spiels in ihrer attraktivsten Form.

Ein tiefes Dunkelblau, klare Linien, klassischer Look. Ein Nationalmannschaftstrikot, das Eleganz und nationale Identität verbindet.
Bei der Heim-WM zeigte die Équipe Tricolore ihre Sahneseite. Angeführt von Zinedine Zidane dominierte Frankreich das Turnier. Im Finale traf Zidane doppelt und führte sein Team zum 3:0-Sieg gegen Brasilien. Dieses Dress steht für die Équipe Tricolore auf dem Fußballolymp.

Kaum ein Design ist so ikonisch wie die klassischen hellblau-weißen Streifen. Dieses Shirt ist untrennbar mit Diego Maradona verbunden. Mit der „Hand Gottes“ und seinem Solo gegen England schrieb er Geschichte und führte Argentinien zum Titel.
Dieses Turnier machte ihn in seiner Heimat endgültig zum Nationalheiligen und das Trikot zu einem der bedeutendsten der Fußballgeschichte.

Wie könnte es anders sein: Der verdiente Sieger dieser nicht ganz objektiven Liste ist Deutschland 1990.
Das weiße Nationalmannschaftstrikot mit dem markanten schwarz-rot-goldenen Zickzack vereint sportlichen Erfolg, hohen Wiedererkennungswert und mutige Designinnovation. Bei seiner Einführung noch als gewagt wahrgenommen, gilt es heute als Klassiker der FIFA WM.
Fun Fact: Deutschland trug dieses Nationalmannschaftstrikot bereits bei der Heim-EM 1988. Erst zwei Jahre später wurde es zur Legende.
Mit Lothar Matthäus als Kapitän gewann Deutschland den Titel und stemmte den Pokal in den Nachthimmel von Rom. Dieses ikonische Trikot erinnert an magische WM-Nächte in Bella Italia und an eine Zeit des Umbruchs rund um die deutsche Einheit.

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