2. Liga: Bielefeld ärgert Paderborn – Nürnberg verschärft Kiel-Krise
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Eintracht Frankfurt setzt seine Heimstärke in der Bundesliga fort. Gegen das Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim feierte die Mannschaft von Trainer Albert Riera am Spieltag einen glanzlosen 1:0-Arbeitssieg. Arnaud Kalimuendo erzielte den entscheidenden Treffer in einer zähen Partie, die die Hessen nach einer Gelb-Roten Karte für Kapitän Robin Koch in Unterzahl beenden mussten.
Nach dem mageren 0:0 gegen den FC St. Pauli in der Vorwoche hatte Riera von seiner Elf ein deutlich schnelleres Passspiel gefordert. Gegen tief stehende Gäste fehlte dem Europacup-Anwärter jedoch zunächst jegliche Zielstrebigkeit. Zwar dominierten die Hausherren die erste Halbzeit mit 71 Prozent Ballbesitz und 370 gespielten Pässen, gefährliche Strafraumszenen blieben jedoch absolute Mangelware. Lediglich der schwedische Mittelfeldakteur Hugo Larsson verzeichnete kurz vor dem Pausenpfiff einen harmlosen Torabschluss (44.). Positiv hervorzuheben blieb lediglich die unter Riera neu gewonnene defensive Stabilität, die im krassen Kontrast zur Fehleranfälligkeit unter Vorgänger Dino Toppmöller stand.
Der erlösende Treffer fiel schließlich kurz nach dem Seitenwechsel. Nationalspieler Robin Koch verlängerte einen Ball unorthodox per Kopf auf Arnaud Kalimuendo, der zur 1:0-Führung vollstreckte (53.). In der Folge agierten die Hessen deutlich präziser im Spiel nach vorne. Fares Chaibi verpasste per Kopf nur knapp den schnellen Doppelschlag (61.). Doch anstatt die Partie ruhig herunterzuspielen, geriet der Favorit plötzlich ins Wanken. Ein sehenswerter Heber von Heidenheims Sirlord Conteh ließ die Gäste jubeln, wurde wegen einer knappen Abseitsstellung aber sofort aberkannt (67.).
Die Schlussphase wurde für die Frankfurter noch einmal richtig knifflig, als Vorlagengeber Koch nach wiederholtem Foulspiel mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde (73.). Ritsu Doan verpasste wenig später am langen Pfosten die endgültige Entscheidung (75.), doch auch in Unterzahl brachten die Gastgeber den knappen Vorsprung über die Zeit. Mit dem dritten Sieg im dritten Heimspiel unter dem spanischen Coach festigt die Eintracht Tabellenplatz sieben und darf weiter fest vom internationalen Geschäft träumen. Ganz anders sieht die Lage am Tabellenende aus: Für Heidenheim bedeutet die bereits 18. Saisonniederlage bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsrang wohl den unvermeidbaren Gang in die Zweitklassigkeit.
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