Der FC Bayern München strebt im kommenden Sommer offenbar einen vorzeitigen Abschied von Abwehrspieler Min-jae Kim an. Laut übereinstimmenden Medienberichten aus Italien ruft der deutsche Rekordmeister für den südkoreanischen Nationalspieler eine vergleichsweise niedrige Ablösesumme in Höhe von lediglich 15 Millionen Euro auf, um einen Wechsel anzukurbeln.

Drastischer Preisverfall des Defensivspezialisten

Die nun kolportierte Summe markiert einen enormen Wertverlust für den asiatischen Abwehrhünen. Erst im Sommer 2023 verpflichteten die Münchner den Innenverteidiger für die stattliche Summe von 50 Millionen Euro von der SSC Neapel. Nach einer vielversprechenden Anfangsphase verlor Kim im Saisonverlauf jedoch seinen unumstrittenen Stammplatz. Aktuell hat sich der Defensivmann mit seiner Rolle als Rotationsspieler arrangiert und forciert von sich aus keinen baldigen Abschied. Die sportliche Leitung der Bayern scheint hingegen bestrebt zu sein, Platz im Kader und auf der Gehaltsliste zu schaffen.

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Inter Mailand prüft ein Leihgeschäft

Trotz diverser Gerüchte in den vergangenen Wochen blieben konkrete Angebote an der Säbener Straße bislang aus. Die nun aufgerufene Mini-Ablöse könnte den Markt für den Südkoreaner allerdings neu beleben. Besonderes Interesse wird dem italienischen Spitzenklub Inter Mailand nachgesagt. Die Nerazzurri planen im Sommer einen umfassenden Umbruch in ihrer Abwehrreihe und müssen ihr Transferbudget dementsprechend klug einteilen. Aus diesem Grund präferiert der Serie-A-Klub laut dem Portal linterista zunächst ein Leihgeschäft. Ob sich die Bayern-Verantwortlichen auf ein solches Modell einlassen oder auf einen festen Verkauf pochen, um garantierte Einnahmen zu generieren, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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