PSG verpatzt Bayern-Generalprobe: Nur 2:2-Remis gegen FC Lorient
Paris Saint-Germain kommt mit einer B-Elf nicht über ein 2:2 gegen Lorient hinaus und strauchelt vor dem Bayern-Duell.
Die Fußball-Bundesliga biegt fünf Spieltage vor Saisonende auf die Zielgerade ein. Während der FC Bayern München am kommenden Wochenende bereits seine 35. Meisterschaft fixieren kann, versprechen das Rennen um die lukrativen Champions-League-Plätze sowie der erbitterte Kampf um den Klassenerhalt höchste Dramatik. Vor allem der VfB Stuttgart im oberen Tabellendrittel und Werder Bremen im Tabellenkeller blicken in den verbleibenden Wochen auf äußerst anspruchsvolle Restprogramme.
Hinter dem potenziellen Meister aus München und Borussia Dortmund kämpft ein breites Verfolgerfeld um den Einzug in die europäische Königsklasse. Nach dem 29. Spieltag trennen den drittplatzierten VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim auf Rang sechs lediglich fünf Zähler. In diesem dichten Pulk tummeln sich zudem RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Die sportliche Brisanz: Alle Anwärter müssen noch gegen direkte Konkurrenten antreten.
Die statistisch größte Hürde wartet auf die Schwaben. Der Durchschnittsrang der kommenden Stuttgarter Gegner liegt bei starken 6,80. Bereits am Sonntag reist der FC Bayern an, der sich in diesem direkten Duell die Meisterschale sichern könnte. Darüber hinaus warten auf die Mannschaft noch knifflige Aufgaben gegen die Kraichgauer und die Werkself aus Leverkusen. Doch auch die Konkurrenz darf nicht durchatmen: Für Leipzig (Gegner-Schnitt 9,40), Leverkusen (8,40) und Hoffenheim (9,20) stehen richtungsweisende Partien auf dem Spielplan.
Blickt man rein auf die Tabellenplatzierungen der verbleibenden Kontrahenten, hat Eintracht Frankfurt das absolut schwerste Los gezogen. Mit einem durchschnittlichen Gegner-Rang von 6,20 stehen die Hessen vor massiven Herausforderungen. Die SGE misst sich noch mit der direkten Liga-Elite, darunter der Tabellenzweite aus Dortmund, der Dritte aus Stuttgart und der Vierte aus Leipzig. Da der Rückstand auf die internationalen Plätze bereits neun Punkte beträgt, geht der Blick der Frankfurter unweigerlich nach unten. Der SC Freiburg lauert mit nur zwei Zählern Rückstand auf seine Chance, die Adlerträger noch abzufangen.
Im Tabellenkeller spitzt sich die Lage für Werder Bremen unterdessen dramatisch zu. Die Grün-Weißen sind am vergangenen Spieltag auf den 15. Platz abgerutscht und sehen sich mit dem zweitschwersten Restprogramm der gesamten Liga konfrontiert. Gegner mit einem durchschnittlichen Tabellenplatz von 6,60 bedeuten puren Stress im Kampf um den Klassenerhalt.
Das absolute Schlüsselspiel steigt bereits am kommenden Wochenende beim 157. Nordderby gegen den Hamburger SV, der selbst um die sportliche Existenz im Oberhaus kämpft. Nach der schmerzhaften 2:3-Hinspielpleite gegen den Aufsteiger ist die Marschroute an der Weser klar: Mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen muss ein Sieg her. Sollten die Bremer patzen und parallel der FC St. Pauli gegen den 1. FC Köln gewinnen, stünden beide Nord-Rivalen bei 28 Punkten. Aktuell rettet den SVW noch die bessere Tordifferenz von minus 20 gegenüber minus 25 der Kiezkicker. Das große Problem der Bremer: Die Hamburger von St. Pauli haben für den finalen Endspurt das auf dem Papier deutlich leichtere Programm.
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