Zweitliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 verzichtet während der aktuellen Länderspielpause überraschend auf seinen Cheftrainer Miron Muslic. Der 43-Jährige erhält vom Verein einen rund einwöchigen Sonderurlaub, den er bei seiner Familie in seiner österreichischen Heimat verbringt.

Hoogland und Co. übernehmen die Leitung

In der Abwesenheit des Cheftrainers übernehmen die Assistenten die Verantwortung an der Seitenlinie. Tim Hoogland, Eddie Lattimore und Adin Osmanbasic leiteten bereits am Dienstag die Einheiten auf dem Trainingsplatz. Das Trio wird die Königsblauen auch beim anstehenden Testspiel am Donnerstagabend gegen den Drittligisten 1. FC Schweinfurt 05 betreuen. Pünktlich zur Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen den Karlsruher SC am 5. April wird Muslic wieder zur Mannschaft stoßen.

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Lichtblicke im Schalker Lazarett

Gute Nachrichten gibt es derweil von der personellen Front. Vitalie Becker und Bryan Lasme feierten nach ihren verletzungsbedingten Ausfällen die Rückkehr ins Mannschaftstraining. Auch Adrian Gantenbein, Anton Donkor und Christopher Antwi-Adjei machen Fortschritte und konnten ihre Belastung nach dem Wiedereinstieg in der Vorwoche deutlich steigern.

Um den Kader während der Abstellungen aufzufüllen, trainieren aktuell U23-Akteur Max Hauswirth sowie U19-Keeper Nick Bodon bei den Profis mit. Moussa Ndiaye fehlte indes wegen eines privaten Termins. Zeitgleich sind fünf Spieler auf Länderspielreise, darunter die Routiniers Edin Dzeko und Nikola Katic für Bosnien-Herzegowina sowie Adil Aouchiche für Algerien.

Solide Geschäftszahlen in Gelsenkirchen

Abseits des Platzes präsentierte der Traditionsklub die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr der Saison 2025/26. Die Schalker erwirtschafteten einen Konzernüberschuss von 2,5 Millionen Euro, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (6,6 Millionen Euro) darstellt. Auch der Gesamtumsatz sank von 95,0 auf 83,5 Millionen Euro.

Der Verein begründet diesen Rückgang primär mit einer geringeren Anzahl an Sonderveranstaltungen und Konzerten in der heimischen Arena. Positiv stimmen hingegen die Zuwächse in wichtigen Kernbereichen: Das Sponsoring brachte 20,4 Millionen Euro ein, während das Merchandising starke 11,2 Millionen Euro zum Umsatz beisteuerte.

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