Jürgen Klopp hat bei seiner Vorstellung als TV-Experte für die kommende Weltmeisterschaft in Ismaning mit aktuellen Spekulationen um seine Person aufgeräumt. Der 58-Jährige bekannte sich klar zu seinem langfristigen Engagement bei Red Bull, wies Gerüchte um Real Madrid scharf zurück und hielt sich gleichzeitig die Tür für eine spätere Rückkehr auf die Trainerbank offen.

Klares Bekenntnis zu Red Bull und Absage an Real Madrid

Seit Anfang 2025 fungiert der ehemalige Meistermacher von Borussia Dortmund als Head of Global Soccer im RB-Kosmos. Zuletzt aufkommende Medienberichte über einen vorzeitigen Abschied bereits im kommenden Sommer wies er nun vehement zurück. Er gedenke nicht, in den Sack zu hauen, stellte Klopp unmissverständlich klar. Sein Vertrag bei dem Konzern läuft noch bis 2029 und auch die Vereinsführung hatte Spekulationen über eine Trennung zuvor als völligen Schwachsinn deklariert.

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Auch Gerüchte über ein angebliches Interesse von Real Madrid verwies der Ex-Liverpool-Coach ins Reich der Fabeln. Weder er noch sein Management seien von den Königlichen kontaktiert worden. Er fühle sich in seiner aktuellen, strategischen Rolle abseits des täglichen Trainingsplatz-Stresses extrem wohl.

Tür für späteres Trainer-Comeback bleibt einen Spalt offen

Auch wenn das Tagesgeschäft aktuell ruht, sieht sich der Erfolgscoach noch nicht am Ende seiner Laufbahn an der Seitenlinie. Das Rentenalter habe er noch nicht erreicht, betonte der charismatische Fußballfachmann augenzwinkernd. Ein zeitnahes Engagement als Bundestrainer – als möglicher Nachfolger von Julian Nagelsmann nach der WM – sei im Moment zwar überhaupt kein Thema, doch für die ferneren Jahre sei nichts in Stein gemeißelt.

Dieses Szenario stützt auch sein Berater Marc Kosicke. Dieser hatte kürzlich angedeutet, dass sein langjähriger Klient irgendwann vielleicht wieder den Drang verspüren könnte, die Kabinenluft zu riechen. Auch eine zukünftige Aufgabe beim DFB scheint langfristig nicht völlig ausgeschlossen, da der 58-Jährige dem Land tief verbunden ist und sich schwer tun könnte, dem Verband auf Dauer abzusagen. Vorerst konzentriert sich Klopp jedoch voll auf seine Aufgaben als Fußball-Chef bei Red Bull.

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