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Leon Goretzka bestreitet am kommenden Samstag im DFB-Pokalfinale sein letztes Pflichtspiel für den FC Bayern München. Während der Nationalspieler gegen den VfB Stuttgart auf das Double hofft, stagniert sein anvisierter Wechsel zur AC Mailand. Der Grund: Die Italiener müssen sich erst noch für die lukrative Champions League qualifizieren.

Einigung mit Mailand: Königsklasse als Zünglein an der Waage

Eigentlich schien die Zukunft des Mittelfeldmanns bereits geklärt. Italienischen Medienberichten zufolge haben sich Goretzka und die AC Mailand auf einen Wechsel verständigt, dem DFB-Star liegt offenbar ein unterschriftsreifer Dreijahresvertrag vor. Doch der 31-Jährige lässt den Stift vorerst ruhen.

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Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, blickt der langjährige Bayern-Star gespannt auf den letzten Spieltag der Serie A. Die Rossoneri empfangen am Wochenende Cagliari Calcio und benötigen zwingend ein erfolgreiches Resultat, um im Rennen um die Champions-League-Plätze nicht noch auf der Zielgeraden abgefangen zu werden. Für Goretzka ist die Teilnahme an der Königsklasse ein entscheidendes Kriterium für seinen nächsten Karriereschritt.

Abschiedstournee: Voller Fokus auf das Pokalfinale

Der Spieler selbst gibt sich in der Öffentlichkeit gelassen und weicht konkreten Nachfragen zu seiner sportlichen Zukunft gekonnt aus. Nach dem jüngsten 5:1-Erfolg in seinem letzten Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln machte der Routinier bei Sky deutlich, dass er nichts überstürzen werde.

„Ich habe mich wirklich noch nicht entschieden. Ich habe das Glück, in der privilegierten Situation zu sein, dass ich auf etwas 100 Prozent Bock haben und davon überzeugt sein will, wenn ich etwas mache“, erklärte Goretzka. Er mache sich keinen Stress und warte ab, bis das richtige Bauchgefühl entstehe.

Bevor die Tinte unter einem neuen Vertrag trocknet, steht ohnehin das sportliche Vermächtnis in München im Vordergrund. Am Samstag trifft der scheidende Münchner mit dem Rekordmeister im Finale des DFB-Pokals auf den VfB Stuttgart. Nach den Triumphen in den Jahren 2019 und 2020 will sich der pfeilschnelle Antreiber unbedingt mit seinem dritten Pokaltitel und dem damit verbundenen Double aus Deutschland verabschieden.

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