Die beeindruckende Entwicklung von Finn Jeltsch beim VfB Stuttgart weckt Begehrlichkeiten in der europäischen Elite. Neben den Premier-League-Schwergewichten FC Liverpool und FC Arsenal soll auch der FC Bayern München die Situation des 19-jährigen Innenverteidigers genau beobachten. Ein Transfer könnte für die Interessenten jedoch kostspielig werden.

Premier League klopft an: Scouts beobachten Jeltsch

Finn Jeltsch hat sich in Rekordzeit zu einer festen Größe in der Defensive des VfB Stuttgart entwickelt. Diese Leistungen sind auch auf der Insel nicht unbemerkt geblieben. Wie das Portal Sportsboom berichtet, haben der FC Liverpool und der FC Arsenal bereits Scouts zu den Heimspielen der Schwaben entsandt, um den Youngster unter die Lupe zu nehmen.

Besonders angetan scheinen die englischen Beobachter von der spielerischen Reife des U17-Weltmeisters zu sein. Jeltsch überzeugt nicht nur durch Zweikampfstärke, sondern vor allem durch sein Aufbauspiel. Seine Fähigkeit, mit vertikalen Pässen die gegnerischen Linien zu überspielen, sowie seine Ruhe am Ball werden als ideale Voraussetzungen für die hohe Intensität der Premier League angesehen. Transfer-Journalist Ekrem Konur bestätigt das große Interesse an den Fähigkeiten des Defensivtalents.

FC Bayern sieht potenziellen Eckpfeiler für die Zukunft

Doch nicht nur aus England droht dem VfB Stuttgart Konkurrenz. Auch der nationale Branchenprimus hat den Verteidiger offenbar auf dem Zettel. Dem Bericht zufolge verfolgt der FC Bayern München die Entwicklung von Jeltsch intensiv. In München traut man dem gebürtigen Franken zu, in Zukunft ein wichtiger Eckpfeiler in der Defensive des Rekordmeisters zu werden.

VfB Stuttgart in starker Verhandlungsposition

Trotz des namhaften Interesses können die Stuttgarter Verantwortlichen die Situation entspannt betrachten. Der Vertrag des Gold-Fritz-Walter-Medaillen-Gewinners läuft noch bis zum Jahr 2030. Wichtiges Detail für alle Interessenten: Eine Ausstiegsklausel ist nach aktuellem Stand nicht verankert.

Sollte einer der Top-Klubs ernst machen, wäre wohl ein „monumentales Angebot“ nötig. Im Raum steht eine Ablösesumme zwischen 30 und 35 Millionen Euro, um den VfB überhaupt an den Verhandlungstisch zu bringen. Jeltsch, der erst vom 1. FC Nürnberg kam und mit der Stuttgarter Jugend im vergangenen Jahr Pokalsieger wurde, hat seinen Marktwert durch starke Auftritte in der Bundesliga und der Europa League, wo er siebenmal über die volle Distanz ging, massiv gesteigert.

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