Julian Brandt verlässt Borussia Dortmund: Darum ist der Abschied richtig
Der Abschied von Julian Brandt bei Borussia Dortmund ist beschlossene Sache. Warum die Trennung trotz eines kleinen Risikos für beide...
Lothar Matthäus hat die jüngsten Entscheidungen des Video-Assistenten in der Fußball-Bundesliga scharf kritisiert. Auslöser für den Unmut des Rekordnationalspielers ist ein nicht gegebener Handelfmeter beim Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende. In seiner aktuellen Kolumne fand der 64-Jährige deutliche Worte für die Schiedsrichter-Leistung und die Arbeit im Kölner Keller.
Tief in der Nachspielzeit kam es im Strafraum der Dortmunder zu einer hochbrisanten Szene. BVB-Verteidiger Yan Couto berührte den Ball mit der Hand, doch Schiedsrichter Daniel Siebert entschied sich gegen einen Pfiff. Trotz Überprüfung durch den Video-Assistant-Referee (VAR) blieb die Entscheidung bestehen – zum großen Entsetzen der Domstädter. Für Matthäus ist diese Fehlentscheidung absolut unverständlich, da die vorliegenden Fernsehbilder eine klare Sprache sprachen.
Das im Fußball oft bemühte Argument, dass sich Fehlentscheidungen im Laufe einer langen Saison ausgleichen würden, lässt der Weltmeister von 1990 nicht mehr gelten. Er fordert schlichtweg Gerechtigkeit auf dem Platz. Besonders sauer stößt dem TV-Experten auf, dass trotz modernster Technik und zahlreicher Kameraperspektiven derart offensichtliche Fehler passieren. Sarkastisch stellte der ehemalige Weltklasse-Spieler infrage, ob die Verantwortlichen vor den Bildschirmen überhaupt jede Szene aufmerksam verfolgen oder zwischendurch lieber eine Kaffeepause einlegen würden.
Auch die generelle Auslegung der Handspiel-Regel ist dem langjährigen Bayern-Profi ein Dorn im Auge. Die andauernde Debatte darüber, ob ein Handspiel absichtlich oder unabsichtlich erfolgt, bezeichnete er in seinem Beitrag schlichtweg als den größten Schmarrn. Handspiele seien in den seltensten Fällen reine Absicht. Seine Forderung an die Regelhüter ist unmissverständlich: Sobald die Körperfläche durch den Arm vergrößert wird, müsse es zwingend einen Strafstoß geben. Eine subjektive Bewertung der Absicht sorge im modernen Fußball nur für unnötige Diskussionen und müsse dringend abgeschafft werden.
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