Rot-Weiss Essen besiegt Mannheim – Böllerwurf verletzt Keeper Wienand
Das Drittliga-Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Waldhof Mannheim wird von einem Böllerwurf überschattet. RWE-Keeper Wienand muss verletzt ins Krankenhaus, Essen...
Manchester City hat im Rennen um die englische Meisterschaft einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen den Abstiegskandidaten Nottingham Forest kamen die Skyblues im eigenen Stadion nicht über ein enttäuschendes 2:2-Unentschieden hinaus, während Konkurrent Arsenal weiter davonzieht.
Was als Pflichtaufgabe für den amtierenden Meister begann, endete in betretener Stille im Etihad Stadium. Die Mannschaft von Pep Guardiola ließ im Duell mit Nottingham Forest wichtige Punkte liegen und offenbarte dabei defensive Anfälligkeiten, die im Meisterschaftskampf teuer werden könnten. Statt eines souveränen Heimsieges mussten sich die Fans der Citizens mit einem Punkt begnügen, der sich wie eine Niederlage anfühlte.
Dabei begann die Partie für die Gastgeber vielversprechend. Manchester City dominierte zunächst das Geschehen und ging durch Antoine Semenyo in der 31. Minute verdient in Führung. Doch die gewohnte Zielstrebigkeit fehlte im Anschluss, und Nottingham Forest, trainiert von Vitor Pereira, zeigte sich extrem effizient.
Nach dem Seitenwechsel schlug Morgan Gibbs-White (56.) für die Gäste zurück und glich zum 1:1 aus. Zwar brachte Mittelfeldmotor Rodri die Hausherren per Kopf erneut in Front (62.), doch die Freude währte nicht bis zum Schlusspfiff. Elliot Anderson nutzte in der 76. Minute eine Unachtsamkeit in der City-Defensive, spielte einen Doppelpass und vollstreckte eiskalt aus 18 Metern zum 2:2-Endstand.
Besonders der zweite Treffer der Skyblues sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Rodri traf nach einem Eckball, doch die Entstehung war umstritten. Stürmerstar Erling Haaland hatte Nottinghams Keeper Matz Sels aktiv geblockt und ihm so den Weg versperrt – eine Variante, die eher an den Handball-Sport erinnert. Schiedsrichter Darren England ließ den Treffer trotz heftiger Proteste der Gäste gelten.
Diese Szene steht symptomatisch für einen aktuellen Trend in der Premier League. Inspiriert von Arsenals Standard-Trainer Nicolas Jover, setzen immer mehr Teams auf physische Block-Varianten bei Ecken. Die Statistik belegt die Effektivität: Während seit 2016 etwa 20 Prozent der Tore nach Standards fielen, stieg dieser Wert in der laufenden Saison auf beachtliche 27,5 Prozent an.
Das Remis gegen den Abstiegskandidaten hat für Manchester City gravierende Folgen in der Tabelle. Da der FC Arsenal sein Auswärtsspiel bei Brighton & Hove Albion zeitgleich mit 1:0 gewann, wächst der Rückstand der Guardiola-Truppe auf den Spitzenreiter aus London an.
Die Gunners liegen nun sieben Punkte vor dem Verfolger aus Manchester, wobei City noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Dennoch hat sich die Ausgangslage drastisch verschlechtert: Die Skyblues sind nun mehr denn je auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen, um den Titel doch noch zu verteidigen.
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