FC Bayern verschiebt Meisterfeier: Kimmich fokussiert auf Champions League
Nach der 35. Meisterschaft verschiebt der FC Bayern die Feier, um sich voll auf die Champions League zu fokussieren.
Mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt für den internationalen Fußball eine neue Ära. Erstmals nehmen 48 statt bisher 32 Nationen teil, gleichzeitig wird das Turnier von drei Gastgeberländern, den USA, Kanada und Mexiko, ausgerichtet. Der neue Modus verändert die Struktur der WM grundlegend. Mehr Gruppen, eine zusätzliche K.-o.-Runde und insgesamt 104 Spiele machen das Turnier zur bislang größten Weltmeisterschaft der FIFA-Geschichte.
Die WM 2026 verspricht eine Weltmeisterschaft der Superlative zu werden. Erstmals nehmen 48 Nationalteams teil, die in zwölf Gruppen mit jeweils vier Mannschaften eingeteilt werden (Gruppen A bis L). In jeder Gruppe spielt jedes Team einmal gegen jedes andere und bestreitet damit drei Gruppenspiele. Das Turnier wird vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen.
Die beiden besten Teams jeder Gruppe erreichen sicher die K.-o.-Phase. Neu ist jedoch: Auch die acht besten Gruppendritten ziehen in die nächste Runde ein. Insgesamt stehen damit 32 Mannschaften in der K.-o.-Phase.
Bei Punktgleichheit entscheidet zunächst die Tordifferenz, anschließend die Zahl der erzielten Tore. Danach folgen der direkte Vergleich, Fair-Play-Wertung und im äußersten Fall ein Losentscheid.
Ursprünglich hatte die FIFA ein anderes Modell vorgesehen. Die Vorrunde sollte zunächst in 16 Dreiergruppen gespielt werden. Bereits im März 2023 wurde dieses Konzept jedoch verworfen. Stattdessen entschied sich der Weltverband für das bewährte System mit Vierergruppen.
Mit der Erweiterung des Teilnehmerfelds wächst auch die K.-o.-Phase. Sie beginnt künftig nicht mehr mit dem Achtelfinale, sondern mit einem Sechzehntelfinale, also der Runde der letzten 32.
Die 32 Teilnehmer setzen sich zusammen aus
Die Paarungen sind im Turnierbaum weitgehend vorab festgelegt. Die Gruppendritten treffen dabei ausschließlich auf Gruppensieger.
Das Sechzehntelfinale startet am 28. Juni. Anschließend folgen die üblichen K.-o.-Runden:
Das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft findet im MetLife Stadium in der Metropolregion New York statt.
Durch den neuen Modus wächst das Turnier erheblich. Insgesamt werden 104 Spiele ausgetragen, 40 mehr als noch bei der WM 2022 in Katar.
Der Zuwachs ergibt sich aus zwei Faktoren:
Während ein Weltmeister bislang sieben Spiele absolvieren musste, sind es künftig acht Partien auf dem Weg zum Titel.
Die Erweiterung auf 48 Teams wirkt sich auch auf die Startplätze der Kontinentalverbände aus. Die Verteilung sieht wie folgt aus:
In Europa sind die letzten WM-Tickets über die UEFA-Play-offs vergeben worden, mit einem prominenten Verlierer. Italien verpasst nach der Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina im Elfmeterschießen (1:4) zum dritten Mal in Folge die Weltmeisterschaft.
Auch die weiteren Entscheidungen fielen knapp aus:
Die finalen beiden Startplätze wurden anschließend im interkontinentalen Play-off-Turnier in Mexiko vergeben. Sechs Teams kämpften um die verbleibenden Tickets, wobei die bestplatzierten Nationen der FIFA-Weltrangliste, Irak und die Demokratische Republik Kongo, erst in den entscheidenden Spielen eingriffen.
Beide setzten sich durch:
In der K.-o.-Phase gilt weiterhin: Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgen Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen.
Die Quoten der WM Wettanbieter zeichnen ein klares Bild der Titelkandidaten. Europameister Spanien führt den Favoritenkreis mit einer Quote von etwa 5,50 an, gefolgt von England (6,50). Dahinter werden Rekordweltmeister Brasilien, Vizeweltmeister Frankreich und Titelverteidiger Argentinien meist mit 9,00 notiert. Deutschland gehört mit einer WM Quote von 13,00 aktuell nur zum erweiterten Favoritenkreis.
Nach der 35. Meisterschaft verschiebt der FC Bayern die Feier, um sich voll auf die Champions League zu fokussieren.
Trotz Interesse aus der Premier League plant der FC Bayern München für die kommende Saison weiter mit Alphonso Davies.
Marco Rose wagt den Sprung nach England und wird zur kommenden Saison neuer Cheftrainer beim Premier-League-Club AFC Bournemouth.