Die Spekulationen um einen möglichen Abschied von Pep Guardiola reißen nicht ab. Nach dem schmerzhaften Aus in der Champions League gegen Real Madrid plant der Trainer von Manchester City, sich nach dem anstehenden Ligapokal-Finale gegen den FC Arsenal am Sonntag (17:30 Uhr) eine Auszeit zu nehmen. In dieser Phase will der 55-jährige Spanier über seine sportliche Zukunft beim amtierenden englischen Meister entscheiden.

Champions-League-Aus gegen Real Madrid hinterlässt Spuren

Die jüngste 1:2-Heimpleite im Achtelfinal-Rückspiel der Königsklasse gegen den spanischen Rekordmeister war ein schwerer Schlag für die Skyblues. Bereits das Hinspiel in Madrid ging mit 0:3 deutlich verloren. Es war das vierte Mal in fünf Jahren, dass die Königlichen den englischen Top-Klub aus dem wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb warfen. Diese sportlichen Rückschläge nagen an dem sonst so erfolgsverwöhnten Startrainer.

Nach der Partie wirkte der Ex-Münchner nachdenklich und merkte ironisch an, dass aktuell scheinbar jeder wolle, dass er gefeuert werde. Gleichzeitig betonte er gegenüber dem spanischen TV-Sender Movistar, dass er definitiv die Kraft habe, weiterzumachen und in der nächsten Saison einen neuen Angriff auf Real zu starten.

Entscheidung über Vertrag: Auszeit nach dem Arsenal-Spiel

Wie die englische Daily Mail berichtet, hat der eng getaktete Spielplan dem Taktikfuchs bisher schlicht keine Zeit gelassen, sich intensiv mit seiner bis 2027 datierten Vertragssituation auseinanderzusetzen. Die Leistungsschwankungen des aktuellen Tabellenzweiten der Premier League forderten seine volle Aufmerksamkeit. Nun soll am Sonntag nach dem Endspiel gegen die Gunners der Moment für tiefgehende Überlegungen gekommen sein. Dann wird sich zeigen, ob der Katalane seinen Vertrag erfüllt oder eine vorzeitige Trennung im Sommer anstrebt.

Nachfolgersuche läuft: Maresca ein Kandidat bei den Citizens

Die Vereinsführung in Manchester bereitet sich offenbar bereits auf den Worst Case vor. Berichten zufolge sondieren die Verantwortlichen – mit dem ausdrücklichen Segen des aktuellen Amtsinhabers – den Markt für mögliche Nachfolger. Ein Name, der in diesem Zusammenhang intensiv diskutiert wird, ist Enzo Maresca. Der Italiener arbeitete bereits erfolgreich als Co-Trainer unter Guardiola und sammelte zuletzt als Chefcoach beim FC Chelsea wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.

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