Schalke 04 bezwingt KSC: Karaman köpft Königsblau zum Arbeitssieg
Ein hart umkämpfter 1:0-Sieg gegen den KSC reicht Schalke 04, um die Tabellenführung in der 2. Bundesliga zu behaupten.
Die PSV Eindhoven krönt sich vorzeitig zum niederländischen Meister. Nach einem Patzer von Verfolger Feyenoord Rotterdam am Sonntag ist der Mannschaft von Cheftrainer Peter Bosz der Titel in der Eredivisie nicht mehr zu nehmen. Damit knackt der Traditionsklub eine historische Bestmarke.
Die Entscheidung in den Niederlanden fiel auf der heimischen Couch. Nachdem die PSV bereits am Samstag ihre Pflichtaufgabe erfüllt und den FC Utrecht in einem hart umkämpften Spiel mit 4:3 besiegte, waren die Blicke tags darauf auf die Konkurrenz gerichtet. Feyenoord Rotterdam kam beim FC Volendam nicht über ein torloses Remis hinaus. Durch diesen Punktverlust ist der Vorsprung der Eindhovener bei nur noch fünf ausstehenden Partien auf uneinholbare 17 Zähler angewachsen.
Für die Profis rund um den Österreicher Paul Wanner bedeutet dies die insgesamt 27. Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Gleichzeitig markiert der Triumph eine erfolgreiche Titelverteidigung und den dritten Titel in Folge für das dominierende Team dieser Spielzeit.
Der Erfolg der Truppe des ehemaligen Bundesliga-Coaches Peter Bosz ist nicht nur souverän, sondern auch historisch. Niemals zuvor in der Geschichte der niederländischen Eliteklasse stand ein Champion kalendarisch so früh fest. Der alte Eredivisie-Rekord als frühester Meister, der seit dem 8. April 1978 von der PSV selbst gehalten wurde, konnte um exakt drei Tage unterboten werden.
Eine weitere nationale Bestmarke bleibt den erfolgsverwöhnten Eindhovenern jedoch knapp verwehrt: Den Rekord für die frühste Meisterschaft gemessen an den verbleibenden Spieltagen hält weiterhin AZ Alkmaar. Der Konkurrent sicherte sich im Jahr 1981 bereits sieben Runden vor Schluss die Meisterschale.
Ein Blick auf das restliche Klassement verdeutlicht die drückende Überlegenheit des neuen Titelträgers. Nach 29 absolvierten Begegnungen thront Eindhoven unangefochten an der Spitze. Hinter dem geschlagenen Verfolger Feyenoord sorgt der NEC Nijmegen mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz zwei als Tabellendritter für die größte sportliche Überraschung der Saison. Völlig konträr stellt sich die sportliche Lage beim Rekordmeister dar: Ajax Amsterdam absolviert eine durchweg enttäuschende Runde und rangiert kurz vor Saisonende lediglich auf einem unbefriedigenden fünften Platz.
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