Fünf Top-Klubs jagen Karim Coulibaly – Werder Bremen winkt Rekordablöse
Werder Bremens Abwehr-Talent Karim Coulibaly steht im Fokus von fünf europäischen Top-Klubs, darunter PSG und Chelsea.
Trotz akuter Abstiegsnot in der Premier League treibt Tottenham Hotspur die sportlichen Zukunftsplanungen für den kommenden Sommer intensiv voran. Während die Londoner auf der Trainerbank nach einem langfristigen Nachfolger für Igor Tudor suchen, rückt für das Management überraschend Ex-Dortmunder Sebastian Kehl in den Fokus.
Die sportliche Krise im Norden Londons hat sich am vergangenen Wochenende weiter verschärft. Nach einer bitteren 0:3-Heimniederlage gegen Nottingham Forest sind die Spurs auf den 17. Tabellenplatz abgerutscht und blicken dem sportlichen Abgrund in der höchsten englischen Spielklasse tief in die Augen. Aktuell leitet Igor Tudor die Geschicke an der Seitenlinie. Der Verein drückte dem Kroaten nach dem kürzlichen Tod seines Vaters sein tiefstes Mitgefühl aus und sicherte ihm volle Unterstützung für die kommenden Wochen zu. Rein sportlich hat der 47-Jährige, der erst im Februar auf Thomas Frank folgte, jedoch keine Zukunft über den Sommer hinaus. Die ernüchternde Bilanz von nur einem Sieg aus sieben Partien zwingt die Verantwortlichen zum Handeln.
Als Wunschkandidaten für den Neuanfang kristallisieren sich zwei prominente Namen heraus. Der vereinslose Italiener Roberto De Zerbi, zuletzt bei Olympique Marseille an der Seitenlinie, soll bereits erste Gespräche mit dem strauchelnden Traditionsklub geführt haben. Der Taktik-Experte stellt jedoch eine klare Bedingung: Ein Engagement kommt nur bei erfolgreichem Klassenerhalt infrage. Als emotionale Alternative gilt Mauricio Pochettino. Der 54-Jährige führte das Team bereits von 2014 bis 2019 durch überaus erfolgreiche Jahre und genießt bei den Fans weiterhin höchste Wertschätzung. Aktuell steht er jedoch als Nationaltrainer der USA bis zur kommenden Weltmeisterschaft unter Vertrag.
Neben der sportlichen Leitung auf dem Rasen steht auch die Teppichetage der Londoner vor einer Neuausrichtung. Nach dem Abgang des Italieners Fabio Paratici zum AC Florenz im vergangenen Winter sucht der Klub händeringend nach neuer Expertise für die Kaderplanung. Hierbei rückt laut englischen Medienberichten Sebastian Kehl in den Mittelpunkt. Der 46-Jährige, dessen Zeit bei Borussia Dortmund erst am vergangenen Sonntag ein überraschendes Ende fand, gilt als ernsthafter Kandidat für die sportliche Neuausrichtung.
Der erfahrene Bundesliga-Funktionär könnte sich auf der Insel in einem modernen Modell mit mehreren Sportdirektoren wiederfinden. Die Konkurrenz um den Posten ist jedoch namhaft: Auch der Schotte Dougie Freedman und Chelseas Paul Winstanley sollen bereits kontaktiert worden sein. Zudem buhlt offenbar der Hamburger SV um die Dienste des ehemaligen Nationalspielers. Ob Kehl den Sprung in den englischen Fußball wagt, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die Mannschaft in den verbleibenden Spielen den Kopf noch aus der Schlinge ziehen kann.
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