Der VfB Stuttgart schafft im Hintergrund klare Verhältnisse und bindet Bilal El Khannouss offenbar langfristig an den Verein. Einem aktuellen Medienbericht zufolge sind die vertraglichen Kriterien für die Kaufpflicht des marokkanischen Offensivspielers, der aktuell von Leicester City ausgeliehen ist, praktisch erfüllt. Damit sichern sich die Schwaben ihren Senkrechtstarter der laufenden Saison.

20 Millionen Euro Ablöse: Vertrag ohne Ausstiegsklausel

Der Leih-Deal, der den 21-Jährigen im vergangenen Sommer für eine Gebühr von rund 3,5 Millionen Euro aus England an den Neckar brachte, verwandelt sich nun in eine feste Verpflichtung. Da der Spielmacher die vertraglich geforderten Einsatzzeiten erreicht hat, greift die vereinbarte Klausel. Folglich muss der VfB Stuttgart eine Ablösesumme in Höhe von 20 Millionen Euro an Leicester überweisen.

Besonders wichtig für die Zukunftsplanung der Stuttgarter: Das neue Arbeitspapier des Technikers soll bis 2030 gültig sein und keinerlei Ausstiegsklausel enthalten. Damit hat der Bundesligist das Heft des Handelns bei potenziellen Angeboten fest in der Hand. Erst im vergangenen Dezember kursierten Gerüchte, dass Newcastle United den Durchstarter mit einem aggressiven Transferplan zurück auf die Insel locken wollte. Diesen Gedankenspielen ist nun ein Riegel vorgeschoben worden – wer den Spieler verpflichten will, muss tief in die Tasche greifen.

Rückkehr im Achtelfinale: El Khannouss brennt auf den FC Porto

Während die vertragliche Zukunft geklärt ist, liegt der sportliche Fokus voll auf der Europa League. Am Donnerstagabend trifft die Mannschaft im Achtelfinal-Hinspiel auf den FC Porto. Nach seiner jüngsten Gelbsperre, die ihn beim hart umkämpften 2:2-Unentschieden in Mainz zum Zuschauen verdammt hatte, winkt dem Marokkaner auf internationalem Parkett nun die direkte Rückkehr in die Startelf.

Gerade in der Europa League stellte der dribbelstarke Mittelfeldmann seinen immensen Wert für die Offensive bereits eindrucksvoll unter Beweis. In den bisherigen neun Europapokal-Partien gelangen ihm beachtliche fünf Treffer. Die Hoffnungen der Fans ruhen gegen die routinierten Portugiesen somit nicht zuletzt auf den kreativen Momenten ihres frisch gebundenen Leistungsträgers.

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