Ralf Rangnick erwägt Bundesliga-Rückkehr als Sportdirektor nach der WM
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Der Automobilkonzern Volkswagen wird den kriselnden Bundesligisten VfL Wolfsburg auch im Falle eines Abstiegs in die 2. Bundesliga finanziell auffangen. VW-Konzernchef Oliver Blume bestätigte in einem Interview, dass der Verein ein fester Bestandteil des Unternehmens bleibe und man uneingeschränkt hinter dem sportlichen Engagement stehe.
Die Talfahrt beim VfL Wolfsburg bereitet den Fans große Sorgen, doch zumindest wirtschaftlich gibt es nun Gewissheit. Oliver Blume, der nicht nur an der Spitze des VW-Konzerns steht, sondern auch dem Aufsichtsrat der Niedersachsen angehört, wählte gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung deutliche Worte. Der Verein besitze eine enorme Bindungskraft für die Menschen in der Stadt und der gesamten Region. Als hundertprozentiger Eigentümer der VfL Wolfsburg Fußball GmbH stehe der Mutterkonzern weiterhin unverrückbar hinter dem Klub.
Aktuell fließt eine gewaltige Summe in den Profisport der Wölfe. Über 70 Millionen Euro pro Jahr lässt sich der Autobauer das Engagement kosten, welches neben dem Männer-Profiteam auch die erfolgreiche Frauenmannschaft sowie Posten wie das Trikotsponsoring und die Namensrechte am Stadion umfasst. Sollte der bittere Gang in die Zweitklassigkeit tatsächlich Realität werden, würden diese Zuwendungen laut dem Bericht zwar nach unten korrigiert. Dennoch bliebe die finanzielle Basis massiv genug, um den sofortigen Wiederaufstieg als zwingendes Saisonziel auszurufen.
Bereits in der vergangenen Woche hatte Blume im Fernsehen angekündigt, dass man am Ende der Spielzeit alles auf den Prüfstand stellen werde. Nach einer derart enttäuschenden Saison sei dies eine notwendige Maßnahme, um den Verein zukunftssicher aufzustellen.
Die aktuelle Lage in der Bundesliga könnte für den Werksklub dramatischer kaum sein. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking rangiert derzeit auf dem 17. Tabellenplatz und hat bereits drei Zähler Rückstand auf den rettenden Relegationsrang. Besonders brisant ist diese Platzierung mit Blick auf die finanziellen Mittel: Mit einem geschätzten Kaderwert von knapp 250 Millionen Euro verfügt Wolfsburg über das fünftteuerste Aufgebot der gesamten Liga. Sollte der sportliche Turnaround in den verbleibenden Partien nicht gelingen, müssten die Niedersachsen erstmals seit ihrem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 1997 die höchste deutsche Spielklasse verlassen.
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