FC Bayern feiert 35. Meisterschaft – Peter Neururer fordert Investoren
Nach dem 35. Meistertitel des FC Bayern fordert Peter Neururer mehr Investoren für die Bundesliga-Konkurrenz.
Werder Bremen setzt im Abstiegskampf der Bundesliga auf Kontinuität. Wie Sportchef Clemens Fritz bestätigt hat, wird Cheftrainer Daniel Thioune auch über die laufende Saison hinaus an der Weser bleiben, sofern der Klassenerhalt gelingt. Der 51-Jährige hatte das Team erst im Februar in einer sportlichen Krise übernommen.
Die klare Positionierung der sportlichen Führung kommt zur rechten Zeit. Seitdem Daniel Thioune Anfang Februar das Zepter von seinem Vorgänger Horst Steffen übernommen hat, weht ein anderer Wind bei den Norddeutschen. Im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker machte Werder-Sportchef Clemens Fritz deutlich, warum der Verein den Weg mit dem aktuellen Übungsleiter weitergehen möchte.
Der Funktionär zeigte sich besonders von der täglichen Arbeit auf dem Trainingsplatz beeindruckt. Er lobte die klare Ansprache und die inhaltliche Tiefe, die der Fußballlehrer in die Mannschaft bringt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Trainerstab und den Profis sei exzellent, da den Spielern jederzeit konkrete Lösungsmöglichkeiten für das Spielgeschehen an die Hand gegeben werden.
Die sportliche Situation bleibt vier Spieltage vor dem Saisonende dennoch angespannt, auch wenn sich die Lage merklich gebessert hat. Aktuell belegen die Grün-Weißen den 15. Tabellenrang und weisen ein überlebenswichtiges Polster von fünf Punkten auf den Relegationsplatz auf. Ein massiver Befreiungsschlag gelang am vergangenen Wochenende mit einem emotionalen 3:1-Derbysieg gegen den Rivalen Hamburger SV.
Für den Werder-Coach war dieser Erfolg ein Schlüsselmoment. Die Mannschaft habe genau die Haltung und Energie auf den Rasen gebracht, die ihr in der Hinrunde schmerzlich gefehlt habe. Damals hatten sich die Bremer dem HSV noch mit 2:3 geschlagen geben müssen. Nun sei es gelungen, das gesamte Stadion auf die eigene Seite zu ziehen. Thioune fordert jetzt volle Fokussierung auf die kommenden Aufgaben, um die erarbeitete Ausgangslage zu veredeln.
Der Weg zur endgültigen Rettung ist noch nicht abgeschlossen. Bereits am 26. April wartet mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart die nächste schwere Hürde. Anschließend empfängt Bremen den FC Augsburg (2. Mai) im heimischen Wohnzimmer, reist zur TSG Hoffenheim (9. Mai) und bittet am letzten Spieltag Borussia Dortmund (16. Mai) zum Tanz.
Sollten die Werderaner in diesen vier verbleibenden Partien die nötigen Punkte für den Ligaverbleib sammeln, ist die Zukunftsfrage auf der Trainerbank bereits geklärt. Es ist ein starkes Signal der Vereinsführung, das der Mannschaft im engen Saisonendspurt zusätzliche Sicherheit geben dürfte.
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