Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht vor zwei richtungsweisenden Duellen gegen Kroatien. Bundestrainer Alfred Gislason muss in diesen prestigeträchtigen Klassikern jedoch auf einen Großteil der Mannschaft verzichten, die beim vergangenen EM-Sommermärchen für Furore sorgte. Die Partien gelten als wichtiger Gradmesser für die kommende WM-Qualifikation.

Wichtige Standortbestimmung trotz Kader-Umbruch

Obwohl die Begegnungen gegen die kroatische Auswahl Freundschaftsspiel-Charakter im Rahmen des EHF Euro Cups haben könnten, steht sportlich viel auf dem Spiel. Die Duelle gelten als entscheidende Vorbereitung und Standortbestimmung für die anstehenden Aufgaben, insbesondere im Hinblick auf den Ausgang der WM-Qualifikation. Für die deutsche Auswahl geht es darum, trotz der personellen Rotation die spielerische Linie zu halten und sich gegen einen traditionell starken Gegner zu beweisen.

Gründe für das Fehlen der Leistungsträger

Ausgerechnet in dieser wichtigen Phase fehlen nahezu alle Protagonisten, die das Team beim Heim-Turnier getragen haben. Die Gründe für die Absagen sind vielfältig und liegen oft in der hohen Belastung der Spitzenspieler im dichten Terminkalender des Handballs begründet. Für den Trainerstab bedeutet dies eine Herausforderung, aber auch die Chance, den Kader in der Breite zu testen. Spieler aus der zweiten Reihe müssen nun Verantwortung übernehmen und zeigen, dass sie auf internationalem Top-Niveau gegen eine Nation wie Kroatien bestehen können.

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