Sebastian Marburger gewinnt Paralympics-Silber im Langlauf-Sprint
Sebastian Marburger sichert dem deutschen Langlauf-Team bei den Paralympics die erste Medaille. Der 28-Jährige gewinnt im Sprint Silber, während auch...
Die deutsche offene Langlauf-Staffel hat bei den Paralympics die Silbermedaille erobert. Das Quartett bestehend aus Theo Bold, Sebastian Marburger, Linn Kazmaier und Marco Maier musste sich in einem hochspannenden Rennen am Ende nur der Auswahl aus China geschlagen geben.
Das Rennen begann für Team Deutschland mit einer unerwarteten Herausforderung. Startläufer Theo Bold musste kurzzeitig ohne seinen Bruder und Guide Jakob auskommen, nachdem dieser kurz nach dem Start zu Fall gekommen war. Der sehbeeinträchtigte Athlet ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Clever nutzte er den Windschatten der ukrainischen Konkurrenz und übergab nach 2,5 Kilometern mit nur gut einer Sekunde Rückstand als Zweiter.
Anschließend übernahm Sebastian Marburger die Loipe. Der beinamputierte 28-Jährige zeigte trotz einer hartnäckigen Erkältung eine beeindruckende Leistung. Mit einem dynamischen Lauf zog er schnell an der Ukraine vorbei und baute die Führung kontinuierlich aus. Bei der Übergabe an Linn Kazmaier lag die deutsche Auswahl bereits beachtliche 22,2 Sekunden vor dem norwegischen Team.
Die 19-jährige Kazmaier, die gemeinsam mit ihrem Guide Florian Baumann antrat, warf auf ihrer Runde alles in die Waagschale. Obwohl der Vorsprung auf die heranstürmende asiatische Konkurrenz auf hauchdünne 0,9 Sekunden schmolz, behauptete die junge Athletin die Spitzenposition. Sie blendete die Konkurrenz im Nacken völlig aus und fokussierte sich voll auf ihr eigenes Tempo.
Auf der Schlussrunde lieferte sich Marco Maier schließlich ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Chinesen Yu Shuang. Maier versuchte am entscheidenden Zorzi-Anstieg eine letzte Attacke zu setzen, musste die Klasse seines Gegners auf den finalen Metern jedoch anerkennen. Nach einem harten Kampf überquerte der Schlussläufer mit 5,4 Sekunden Rückstand auf die Goldmedaille die Ziellinie. Bronze sicherte sich Norwegen mit gut 34 Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Während die offene Staffel einen verdienten Medaillenerfolg feierte, erlebte das deutsche Lager zuvor im Mixed-Wettbewerb eine kleine Enttäuschung. Die Staffel, besetzt mit Nico Messinger, Anja Wicker, Leonie Walter und Lennart Volkert, zeigte zwar läuferisch eine gute Leistung, verpasste die Podestplätze am Ende jedoch knapp. Dennoch überwiegt im Team der Stolz über das gewonnene Silber, das einmal mehr den enormen Kampfgeist der deutschen Para-Langläufer unter Beweis stellt.
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