Kaori Sakamoto gewinnt Gold bei Eiskunstlauf-WM und beendet Karriere
Kaori Sakamoto krönt ihr Karriereende bei der Eiskunstlauf-WM in Prag mit einer fehlerfreien Kür und der Goldmedaille.
Wenige Wochen nach ihrem historischen Triumph bei den Olympischen Winterspielen in Mailand haben die japanischen Eiskunst-Paarläufer Riku Miura und Ryuichi Kihara ihr sofortiges Karriereende verkündet. In einem emotionalen Statement erklärten die frischgebackenen Olympiasieger, dass sie den Eislaufsport völlig ohne Reue und mit dem Wissen verlassen, alles auf dem Eis gelassen zu haben.
„Wir haben das Gefühl, alles gegeben zu haben und bereuen nichts“, teilten die 24-Jährige und ihr 33-jähriger Partner ihren Fans über die sozialen Medien mit. Das Duo lief seit 2019 gemeinsam auf dem Eis und prägte die Disziplin in den vergangenen Jahren maßgeblich. Neben dem jüngsten Erfolg in Italien feierten die beiden auch auf globaler Bühne enorme Erfolge und krönten sich in den Jahren 2023 und 2025 jeweils zu Weltmeistern.
Besonders in Erinnerung bleiben wird ihr letzter großer Auftritt bei den Winterspielen im Februar. Nach einem fehlerbehafteten Kurzprogramm lag das japanische Gespann zunächst nur auf dem fünften Rang. Die Spitzenposition hielt zu diesem Zeitpunkt das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin. Doch in der anschließenden Kür zeigten die Japaner Nervenstärke und eine von Perfektion geprägte Darbietung.
Dank einer neuen persönlichen Bestleistung fingen sie die Konkurrenz noch ab und sicherten sich die Goldmedaille. Es war ein Meilenstein für den asiatischen Verband: Die erste olympische Medaille im Paarlauf überhaupt für Japan. Das deutsche Duo Hase und Volodin durfte sich nach dem intensiven Wettkampf über Bronze freuen.
Nach den kräftezehrenden Olympischen Spielen verzichteten die frisch gekürten Champions auf eine Teilnahme an der kürzlich ausgetragenen Weltmeisterschaft Ende März in Prag. In Abwesenheit der japanischen Seriensieger nutzten Minerva Hase und Nikita Volodin die Gunst der Stunde und sicherten sich den WM-Titel. Mit dem nun offiziellen Rücktritt von Miura und Kihara rückt die Weltelite im Eiskunstlauf neu zusammen und bietet aufstrebenden Paaren Platz an der absoluten Spitze.
Kaori Sakamoto krönt ihr Karriereende bei der Eiskunstlauf-WM in Prag mit einer fehlerfreien Kür und der Goldmedaille.
Die deutschen Eiskunstläufer Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin haben bei der WM in Prag beste Chancen auf Gold.
Der französische Biathlon-Olympiasieger Emilien Jacquelin denkt öffentlich über ein Karriereende nach. Dem 30-Jährigen fehlt aktuell die Gewissheit, ob das "innere...