Leonie Maria Walter und Linn Kazmaier haben bei den Paralympischen Winterspielen in Italien für großen Jubel gesorgt. Im Klassik-Sprint der Sehbeeinträchtigten sicherte sich das deutsche Duo im italienischen Tesero hinter der siegreichen Russin Anastasiia Bagiian die Silber- und Bronzemedaille.

Zweites Edelmetall für Walter in Tesero

Nur wenige Minuten nach der Silbermedaille von Sebastian Marburger legten die deutschen Athletinnen in der Loipe prompt nach. Die 22-jährige Walter und ihr Guide Christian Krasman zeigten ein starkes Rennen. Sie überquerten die Ziellinie mit einem Rückstand von 8,6 Sekunden auf Anastasiia Bagiian, die den Wettbewerb in 3:16,1 Minuten souverän dominierte.

Für die erfolgreiche Langläuferin ist es nach Platz drei im Biathlon-Sprint bereits das zweite Edelmetall bei diesen Titelkämpfen in Norditalien. Zudem schraubt die Athletin ihre beeindruckende persönliche Bilanz auf mittlerweile sechs paralympische Medaillen hoch.

Kazmaier komplettiert das deutsche Podest

Dicht auf den Fersen war ihr ihre formstarke Teamkollegin. Die erst 19-jährige Kazmaier und ihr Begleitläufer Florian Baumann erreichten das Ziel nur hauchdünne 0,6 Sekunden nach Walter. Damit feierte die junge Nachwuchshoffnung ihre erste Medaille bei den aktuellen Spielen in Tesero und bewies einmal mehr ihre Qualitäten auf den schmalen Brettern.

Auch für sie bedeutet dieser Bronze-Erfolg den sechsten paralympischen Podestplatz ihrer noch jungen Laufbahn. Bereits vor vier Jahren in Peking hatte das Ausnahmetalent mit dem sensationellen Goldgewinn über zehn Kilometer weltweit auf sich aufmerksam gemacht und gezeigt, dass sie bei Großereignissen auf den Punkt genau abliefern kann.

Verwandte Beiträge