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Der FC Bayern München und Alba Berlin haben im Fernduell der Basketball-Bundesliga (BBL) keine Schwäche gezeigt. Während der Spitzenreiter aus München einen deutlichen 104:80-Auswärtssieg bei den Gladiators Trier feierte, gewannen die Berliner vor heimischer Kulisse souverän mit 91:75 gegen die Telekom Baskets Bonn. Damit steuert der Titelverteidiger geradewegs auf die Pole-Position für die anstehende K.o.-Phase zu.

Bayern München auf Kurs in Richtung Playoffs

Der amtierende deutsche Meister ließ in fremder Halle von Beginn an keine Zweifel aufkommen und sicherte sich bereits zur Halbzeit mit 55:37 ein komfortables Polster. Angeführt von einem formstarken Europameister Oscar da Silva, der mit 22 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, fuhr die Mannschaft den dritten Sieg in Serie ein. Mit nun 46 Punkten thront das Team ungefährdet an der Ligaspitze und hat im Hinblick auf das Seeding für die Postseason alle Trümpfe in der Hand.

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Alba Berlin bleibt dran – Gipfeltreffen am 1. Mai

Auch der schärfste Verfolger aus der Hauptstadt gab sich keine Blöße. Gegen die Gäste aus dem Rheinland dominierte Alba das Geschehen früh und erspielte sich analog zu den Münchnern eine deutliche 52:34-Pausenführung. Malte Delow stach bei diesem ungefährdeten Erfolg als bester Werfer mit 17 Zählern heraus. Trotz des wichtigen Sieges bleibt der Rückstand auf den süddeutschen Rivalen bei vier Punkten (42 Zähler), wobei die Berliner sogar schon eine Partie mehr absolviert haben.

Die endgültige Entscheidung um den begehrten ersten Platz nach der regulären Saison könnte am 1. Mai fallen. Dann empfangen die Münchner die Albatrosse zum absoluten Liga-Gipfeltreffen. Spätestens in diesem direkten Duell kann der Spitzenreiter den Heimvorteil für die gesamten Playoffs rechnerisch fixieren.

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