Cleveland Cavaliers gewinnen Spiel 7 gegen Toronto dank Jarrett Allen
Die Cleveland Cavaliers besiegen die Toronto Raptors in Spiel 7 und ziehen in die zweite Runde der NBA-Playoffs ein.
Die Cleveland Cavaliers haben ihre Zweitrundenserie in den NBA-Playoffs ausgeglichen. Angeführt von einer historischen Punkte-Explosion ihres Superstars Donovan Mitchell besiegte die Franchise aus Ohio am Montagabend die Detroit Pistons vor heimischer Kulisse mit 112:103. Damit steht es in der umkämpften Best-of-Seven-Serie nun 2-2.
Zunächst sah es in der heimatlichen Arena ganz und gar nicht nach einem Festtag für Donovan Mitchell aus. Der dynamische Guard startete mit sechs Fahrkarten in die Partie und fand in der ersten Spielhälfte mit nur einem Treffer aus acht Versuchen überhaupt keinen Rhythmus. Folgerichtig gingen die hartnäckigen Gäste aus Detroit mit einer verdienten 56:52-Führung in die Kabine.
Doch nach dem Seitenwechsel zeigte „Spida“ ein völlig neues Gesicht. Mit unfassbaren 39 Punkten in den letzten beiden Vierteln stellte der 27-Jährige den ewigen Playoff-Rekord von „Sleepy“ Floyd aus dem Jahr 1987 für die meisten Zähler in einer Halbzeit ein. Am Ende stand Mitchell bei überragenden 43 Punkten und wurde zum unumstrittenen Matchwinner für die Gastgeber.
Der entscheidende Wendepunkt der Partie ereignete sich direkt zu Beginn des dritten Viertels. Mitchell erzielte acht schnelle Punkte und initiierte damit einen brutalen 22:0-Lauf der Hausherren. Es war der historisch größte Scoring-Run der Franchise in der Play-by-Play-Ära seit der Saison 1997/98. Während die Gäste aus der Motor City über sechs Minuten lang ohne eigenen Korberfolg blieben, lief die Offensive der Cavaliers lichterloh heiß.
Defensiv-Anker Evan Mobley glänzte dabei mit einem herausragenden Allround-Spiel (17 Punkte, 8 Rebounds, 5 Blocks, 3 Steals) und dominierte gemeinsam mit Jarrett Allen die Zone. Cleveland erspielte sich durch den offensiven Sturmlauf im dritten Abschnitt zwischenzeitlich eine Führung von 21 Punkten (98:77) – der bislang deutlichste Vorsprung in dieser physischen Zweitrundenserie.
Dass die Mannschaft von Pistons-Coach J.B. Bickerstaff nicht völlig aus der Halle geschossen wurde, verdankte sie vor allem den Reservisten. Big Man Paul Reed hielt Detroit mit 13 Punkten in neun Minuten zeitweise im Spiel, und auch Caris LeVert trumpfte mit starken 24 Zählern von der Bank auf. Der entscheidende Faktor blieb jedoch die Verteidigung der Cavs gegen Detroits Spielmacher: Cade Cunningham wurde auf 19 Punkten gehalten und leistete sich zudem fünf teure Ballverluste.
Letztlich machte auch die Aggressivität beim Zug zum Korb den Unterschied: Während die Hausherren das Spiel forcierten und sich stolze 34 Freiwürfe erarbeiteten (30 Treffer), durften die Gäste lediglich zwölfmal an die Linie treten. Durch diesen Heimsieg ist das psychologische Momentum nun wieder auf Seiten der Cavaliers, bevor es für das richtungsweisende Spiel 5 in die nächste Runde geht.
Die Cleveland Cavaliers besiegen die Toronto Raptors in Spiel 7 und ziehen in die zweite Runde der NBA-Playoffs ein.
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