VfB Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen kämpfen um die Champions League
Am letzten Spieltag liefern sich Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen ein packendes Fernduell um die Champions League.
Arminia Bielefeld steht am kommenden Samstag (16.05.2026) vor einem echten Schicksalsspiel. Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga empfangen die Ostwestfalen Hertha BSC auf der heimischen Alm. Für den Traditionsklub geht es dabei um den puren sportlichen Überlebenswillen: Gelingt die Rettung oder stürzt der Verein in die 3. Liga ab?
Die Ausgangslage für die Arminia hat sich nach der empfindlichen 0:2-Auswärtsniederlage beim 1. FC Kaiserslautern drastisch verschlechtert. Aktuell belegt die Mannschaft von Cheftrainer Mitch Kniat mit 36 Punkten den Relegationsplatz. Die jüngste Bilanz gibt dabei nur wenig Anlass zu übermäßigem Optimismus: Lediglich eines der letzten fünf Pflichtspiele konnte gewonnen werden – und das ausgerechnet gegen den bereits feststehenden Absteiger Preußen Münster. Die Konkurrenz im Tabellenkeller punktete zuletzt deutlich konstanter.
Besonders die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive bereitet Sorgen. Gegen Kaiserslautern spielte die Kniat-Elf zwar gefällig bis zum gegnerischen Strafraum, doch zwingende Torabschlüsse blieben absolute Mangelware. Torhüter Jonas Kersken fand nach der Partie deutliche Worte und bezeichnete die Leistung als schlichtweg zu wenig. Auch Kapitän Mael Corboz forderte eine sofortige Reaktion: Die Gegner seien überall einen Schritt schneller gewesen, ein solches Auftreten dürfe sich im Saisonfinale nicht wiederholen.
Der Abstiegskampf der 2. Bundesliga gipfelt in einem hochspannenden Sechskampf. Unmittelbar vor Bielefeld rangieren Eintracht Braunschweig und Fortuna Düsseldorf mit jeweils 37 Zählern. Gewinnt die Arminia ihr Heimspiel gegen die Hauptstädter, ist der direkte Klassenerhalt aus eigener Kraft greifbar – vorausgesetzt, Braunschweig (auf Schalke) oder Düsseldorf (in Fürth) lassen Punkte liegen.
Doch der Blick geht auch bange nach unten: Greuther Fürth sitzt den Bielefeldern mit 34 Punkten dicht im Nacken. Sollten die Ostwestfalen gegen Hertha BSC verlieren und das Kleeblatt gleichzeitig gewinnen, würde Bielefeld auf den 17. Tabellenplatz abrutschen. Das würde den direkten Gang in die Drittklassigkeit bedeuten.
Inmitten der Schwankungen zwischen Resignation und Trotz klammert sich der Verein an den Faktor Heimvorteil. Die Bielefelder Alm wird am Samstag voraussichtlich restlos ausverkauft sein. Die Fans haben in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie in der Lage sind, ihre Mannschaft in entscheidenden Momenten bedingungslos nach vorne zu peitschen.
Trainer Kniat ist nun als Taktiker und Psychologe gleichermaßen gefordert. Er muss seiner Mannschaft den nötigen Mut einimpfen, um gegen eine defensiv gefestigte Berliner Hertha die dringend benötigten Tore zu erzwingen. Es heißt alles oder nichts – ein spannenderer Showdown ist im deutschen Unterhaus kaum vorstellbar.
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