1. FC Heidenheim steigt aus Bundesliga ab – 0:2-Pleite gegen Mainz
Der 1. FC Heidenheim muss nach einer bitteren 0:2-Heimniederlage gegen Mainz 05 den Gang in die 2. Bundesliga antreten.
Bayer Leverkusen muss in der kommenden Spielzeit auf die lukrative Champions League verzichten. Der amtierende Double-Sieger von 2024 kam am letzten Spieltag der Bundesliga vor heimischer Kulisse nicht über ein enttäuschendes 1:1 (0:0) gegen den Hamburger SV hinaus. Damit steht fest: Die Werkself tritt in der neuen Saison lediglich in der Europa League an.
Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Im Fernduell mit dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim zählte für die Rheinländer nur ein Sieg. Trainer Kasper Hjulmand hatte im Vorfeld gefordert, zunächst die eigenen Hausaufgaben zu erledigen, doch seine Mannschaft tat sich von Beginn an extrem schwer. Echte Torgefahr entwickelte die dominant auftretende Heimmannschaft kaum.
Nachdem der Hamburger Nicolas Capaldo in der 17. Minute per Kopfball nur den Pfosten traf, bot sich Leverkusen wenig später die große Chance zur Führung. Jorden Torunarigha brachte Patrik Schick im Strafraum zu Fall. Der etatmäßige Torjäger trat selbst an, scheiterte mit seinem Foulelfmeter jedoch am stark parierenden HSV-Schlussmann Sander Tangvik (25.). Der Bundesliga-Debütant im Tor der Hanseaten hielt auch kurz vor dem Pausenpfiff überragend gegen Malik Tillman.
In der zweiten Halbzeit bestraften die Gäste, die den Klassenerhalt bereits zuvor gesichert hatten, die ideenlose Spielweise der Leverkusener. Zwar konnte Bayer-Keeper Mark Flekken im ersten Versuch noch retten, doch im Nachschuss traf der Portugiese Fábio Vieira zur 1:0-Führung für den HSV (61.).
Ein echtes Aufbäumen der Hausherren blieb aus, stattdessen verhallten Pfiffe der frustrierten Anhänger im weiten Rund der BayArena. Dass es nicht zu einer kompletten Pleite kam, lag lediglich am späten Ausgleich in der 78. Minute: Ein Kopfball von Jarell Quansah wurde durch Remberg unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht. Eine druckvolle Schlussoffensive der Gastgeber blieb jedoch aus.
Das bittere Remis dürfte nun einschneidende Konsequenzen am Rhein nach sich ziehen. Für Chefcoach Kasper Hjulmand war es aller Voraussicht nach das letzte Spiel an der Seitenlinie der Werkself. Medienberichten zufolge wird der Däne den Verein im Sommer verlassen. Als mögliche Nachfolger werden bereits prominente Namen wie der ehemalige Frankfurter Oliver Glasner, der Spanier Míchel oder der Brasilianer Filipe Luís heiß gehandelt. Auf den neuen starken Mann wartet nach dieser enttäuschenden Spielzeit jedenfalls jede Menge Arbeit.
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