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Am Mittwochabend um 21 Uhr empfängt der FC Bayern München in der heimischen Allianz Arena das französische Schwergewicht Paris Saint-Germain zum Rückspiel im Halbfinale der Champions League. Nach einem atemberaubenden 5:4 im Hinspiel geht es um den Einzug in das Endspiel. Doch trotz der immensen Erwartungshaltung demonstriert Cheftrainer Vincent Kompany eine bemerkenswerte innere Ruhe.

Champions-League-Fieber erfasst die bayerische Metropole

Die bayerische Landeshauptstadt knistert. Das bevorstehende Duell in der Königsklasse zieht ganz München in seinen Bann und dominiert die Gespräche auf den Straßen. Das spektakuläre 5:4 aus dem ersten Aufeinandertreffen in Paris hat die Vorfreude der Fans und die Erwartungen der gesamten Fußballwelt in schwindelerregende Höhen getrieben. Während Routiniers wie Manuel Neuer, Joshua Kimmich und Jamal Musiala genau wissen, wie sich der Weg zum Henkelpott anfühlt, markiert dieser Abend für einen Großteil des aktuellen Kaders das wohl wichtigste Spiel der bisherigen Karriere.

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Kompany trotzt dem Druck: Entspanntes Training an der Säbener Straße

Von einer erdrückenden Last ist beim deutschen Rekordmeister jedoch nichts zu spüren. Beim abschließenden Training an der Säbener Straße präsentierten sich die Stars gelöst, scherzten und absolvierten ihre Einheiten mit sichtlicher Freude. Diese Lockerheit spiegelt sich auch im Verhalten des Trainerstabs wider. Vincent Kompany, der vor dem bedeutendsten Match seiner Trainerlaufbahn steht, strahlt eine beispiellose Gelassenheit aus. Der belgische Übungsleiter versicherte, dass er nachts hervorragend schlafe und den Druck der anstehenden 90 Minuten noch überhaupt nicht an sich heranlasse. Passend zu dieser entspannten Atmosphäre berichtete Abwehrchef Jonathan Tah zuletzt sogar von völlig unaufgeregten und besonderen Spaziergängen mit seinem Hund durch die Stadt.

Das Lazarett lichtet sich zur perfekten Zeit

Ein entscheidender Grund für die bayrische Zuversicht ist die entspannte Personalsituation. Pünktlich zum Showdown kehren mit Raphael Guerreiro, Tom Bischof und Lennart Karl drei wichtige Akteure in den Kader zurück, die das Hinspiel noch verletzungsbedingt verpasst hatten. Auch wenn das Trio zunächst als wertvolle Option für die Bank eingeplant ist, profitiert die Mannschaft von der neu gewonnenen Tiefe. Bis auf Serge Gnabry kann Kompany aus dem Vollen schöpfen. Genau diese Breite im Kader und die physische Frische in der entscheidenden Saisonphase könnten am Ende der Schlüssel sein, um das französische Starensemble in die Knie zu zwingen und das Ticket für das Finale zu lösen.

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