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Der FC Bayern München treibt die Kaderplanung für die kommende Saison voran und hat dabei Anthony Gordon von Newcastle United im Visier. Während sich der deutsche Rekordmeister mit dem englischen Offensivspieler bereits einig sein soll, hakt es noch an der Ablösesumme. Die Münchner haben nun offenbar ein klares finanzielles Limit für den Transfer festgelegt.

Einigkeit mit dem Spieler, harter Poker mit Newcastle

Einem Wechsel an die Isar steht von Spielerseite offenbar nichts mehr im Wege. Wie das englische Portal talkSPORT berichtet, haben der 25-Jährige und die Verantwortlichen des FC Bayern in den vergangenen Tagen eine grundsätzliche Einigung erzielt. Gordon, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist, möchte das Trikot der Münchner tragen. Die größte Hürde bleibt jedoch sein aktueller Arbeitgeber. Beim englischen Erstligisten besitzt der pfeilschnelle Angreifer noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2030, weshalb Newcastle United am längeren Hebel sitzt und stolze 86 Millionen Euro als Ablöse fordert.

Max Eberl legt vereinsinterne Schmerzgrenze fest

Diese Summe ist den Entscheidungsträgern an der Säbener Straße jedoch deutlich zu hoch. Um den Deal wirtschaftlich vertretbar zu gestalten, gehen Sportvorstand Max Eberl und sein Team taktisch vor. Anfängliche Berichte deuteten auf ein Einstiegsangebot von rund 60 Millionen Euro hin. Nach neuesten Informationen der tz existiert intern nun ein absolutes Limit für die Verhandlungen. Die Schmerzgrenze des FC Bayern liegt demnach bei exakt 70 Millionen Euro. Damit klafft weiterhin eine beträchtliche Lücke zwischen dem Münchner Maximalgebot und den Vorstellungen der Engländer. Ob das Verhandlungsgeschick der Bayern-Bosse ausreicht, um den Premier-League-Klub zum Einlenken zu bewegen, bleibt abzuwarten.

Sportlicher Mehrwert für die Münchner Offensive

Sollte der Transfer realisiert werden, würde der englische Offensivstar die ohnehin namhaft besetzte Angriffsreihe der Bayern weiter verstärken. Der dynamische Rechtsfuß ist primär für die linke Außenbahn eingeplant, kann bei Bedarf aber auch im offensiven Zentrum agieren. Dort soll er den Konkurrenzkampf befeuern und dem Kader die nötige spielerische Tiefe verleihen, um national und international um Titel mitzuspielen.

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