Borussia Dortmund besiegt Werder Bremen und stellt Zu-Null-Rekord ein
Borussia Dortmund gewinnt das Saisonfinale bei Werder Bremen mit 2:0 und erreicht die beste Punktausbeute seit sieben Jahren.
Die Zeichen zwischen Karim Adeyemi und Borussia Dortmund deuten stark auf einen vorzeitigen Abschied hin. Da die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung ins Stocken geraten sind, rückt ein Verkauf des 24-Jährigen im kommenden Sommer in den Fokus. Nach dem 2:0-Sieg im letzten Bundesligaspiel der Saison bei Werder Bremen betonte BVB-Sport-Geschäftsführer Lars Ricken unmissverständlich, dass die Schwarz-Gelben nicht mit dem Offensivakteur in dessen letztes Vertragsjahr gehen möchten.
Bereits seit Monaten pokern das Management des pfeilschnellen Angreifers und der Bundesligist um einen neuen Kontrakt, der über das bisherige Gültigkeitsjahr 2027 hinausgehen soll. Ein Durchbruch lässt jedoch auf sich warten. Als zentrale Hürden gelten neben den Gehaltsvorstellungen auch die Details einer potenziellen Ausstiegsklausel. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Nico Schlotterbeck soll ein solches Exit-Szenario für Adeyemi wohl erst ab 2027 greifen.
Für Borussia Dortmund birgt die aktuelle Situation ein erhebliches finanzielles Risiko. Ohne eine zeitnahe Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier droht dem Verein bei einem Wechsel im Sommer ein deutlicher Preisverfall. Die Ablösesumme dürfte in diesem Fall spürbar unter seinem aktuellen Marktwert von 50 Millionen Euro liegen. Ein Szenario, das Lars Ricken mit klaren Worten kommentierte: Es sei für den Verein schlichtweg nicht empfehlenswert, diese Ungewissheit aufrechtzuerhalten.
Auch aus sportlicher Sicht scheint ein Verkauf des einstigen Hoffnungsträgers mittlerweile denkbar. Unter Trainer Niko Kovac hat der gebürtige Münchner seinen unumstrittenen Stammplatz eingebüßt und findet sich zumeist in der Rolle des Rotations- oder Einwechselspielers wieder. Spekulationen um ein zerrüttetes Verhältnis zwischen dem Chefcoach und dem elfmaligen Nationalspieler verwies Kovac jedoch ins Reich der Fabeln. Im Gegenteil: Im Podcast Phrasenmäher betonte der Trainer, dass er mit Adeyemi am meisten von allen Spielern spreche und bezeichnete ihn als tollen, manchmal sogar zu guten Jungen.
Gleichzeitig nahm Kovac seinen Schützling aber auch öffentlich in die Pflicht. Der Übungsleiter fordert mehr Genauigkeit und absolute Professionalität in der täglichen Arbeit. Er gehe felsenfest davon aus, dass der Offensivmann ein ganz großer Fußballer werden könne. Dafür müsse das riesige Talent nun aber durch harte Arbeit an Details und Nuancen ergänzt werden. Jede Trainingsminute sei entscheidend, um den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Ob Adeyemi diese Bewährungschance in Dortmund noch nutzen wird oder ob sich die Wege bald trennen, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden.
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